Ulf Andersson 55

PER SÖRENFORS
Man kennt dich als einen der größten Endspielkenner. Ist es so, dass du schon bei der Eröffnung daran denkst, welches Endspiel entstehen kann?
ULF ANDERSSON
Ja, manchmal mache ich das. Aber ich will immer gesunde Eröffnungen anwenden. Ich spiele immer positionell und dann ist man jederzeit auf verschiedene Endspiele vorbereitet.
PER SÖRENFORS
Du bist auch für positionelle Opfer bekannt, besonders für Qualitäts- und Bauernopfer. Jedoch nicht für Gambits. Zielen deine Opfer darauf, Stützpunkte für die Leichtfiguren zu schaffen?
ULF ANDERSSON
Ja, es ist wichtig, selbst ein einfaches Spiel mit verschiedenen Möglichkeiten zu haben, seine Figuren optimal zu platzieren und den Gegner zu stören. Das bietet Zufallsmomenten weniger Platz. Positionelle Kompensation ist sehr wichtig.

(Schackforum, 27.06.2006)

Kategorien: Marginalien

2 Kommentare

  1. Es muß ‚Dich‘ heißen im ersten Satz, nicht ’sich‘, nicht wahr? Im übrigen bleibe ich weiterhin ein Anhänger des frühen Bauernzuiges nach g4, Positionsspiel hin oder her!

  2. admin

    29. Juni 2006 — 20:46

    danke, ich habe es geändert. – g4 kann man sogar im ersten Zug spielen, oder?

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