Schachblätter

Verklumpt

benedek
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Ich sehe gerade, dass wir schon ein Hilfspatt hatten (wenngleich dort als Serienzüger). Auch gut, dann muss ich wenigstens nicht die Regeln erläutern.

Hilfspatt in vier Zügen (Attilla Benedek, Die Schwalbe 2009). Antworten bitte als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

Thomas Müntzer (2) = Fairy Tales (5) » « Butler’s Gap

14 Kommentare

  1. Wo sind denn die Bauern geblieben? Ich protestiere auf das schärfste gegen eine Aufgabe, bei der lediglich Aristokraten, Ritter, Klerus und ähnliche Ausbeuter eine Rolle spielen und die vielen sie ernährenden Leibeigenen schon hingemeuchelt worden sind. (Ich nehme an, die Aufgabe spielt zur Zeit des 30-jährigen Krieges?!)

  2. Zieht – wie beim Hilfsmatt – Schwarz an?

  3. Ja, Schwarz zieht an und Weiß macht den letzten Halbzug.
    @MiBu: Dieses Blog hat natürlich einen aristokratischen Anspruch.

  4. Tss, vor zwanzig Jahren oder mehr wurde noch das Pionierhalstusch getragen und jetzt feiert reaktionärer Standesdünkel fröhliche Urständ‹ ;-)

  5. Tja, wir haben seit der Wiedervereinigung eben dazugelernt. Nix Kommunismus, Finanzkapital rulezz!

    Halstuch ist schon länger her und ich habe auch nie gelernt, wie man den Knoten bindet (heimlicher Widerstand und bestimmt Eintrag in der Stasiakte).

  6. Diesen vermaledeiten Knoten habe ich auch nicht hinbekommen. Ich besitze aber immer noch meinen Jungpionierausweis – falls es doch mal wieder anders kommt. ;-)

  7. Zufall oder Gedankenübertragung – der Autor ist just am 2.2.2010 verstorben. Natürlich hilft das nicht bei der Auflösung, offensichtlich muss man sehr bewegliche Steine wie die sD wegholzen und den Rest am Ende irgendwie fesseln, aber wie, das weiß ich auch noch nicht.

  8. Vorschlag vom Blatt, daher ohne Gewähr: 1.Sc5 Txd8+ 2.Ld7 Txf6+ 3.Se6 Dxb4 4.Te5 Lf4 mit einer Fesselorgie, aber das war ja zu erwarten.

  9. Hältst du den Bildschirm verkehrt herum? iPad?
    @FRi: Trauriger Zufall. Es gibt keine Gedankenübertragung.

  10. Ich denke, das sollte ein stummer Protest gegen die Bauernlosigkeit der Stellung sein …

  11. Stefan

    6. Februar 2010 — 13:25

    Ist doch schön! Man könnte das Brett auch noch um 90 Grad drehen und die Augabe nochmals einreichen oder lösen.

    Für MiBu sollten es wohl am liebsten reine Bauernendspiele im Republikanerschach sein. Ich schau mal, ob ich etwas finde.

    PS: Deine Lösung ist natürlich vollkommen richtig.

  12. Oha, da hat sich wohl eine Heuristik selbstständig gemacht, die die Stellung angesichts der Königsstellungen als Diagramm aus schwarzer Sicht eingestuft hat. (Das kommt dabei raus, wenn hier bauernlose Probleme präsentiert werden…) Bei »stummer Protest« fällt mir allerdings eine Episode aus der deutschen Geschichte, genauer zur Zeit der Weimarer Republik ein: (Achtung, leicht off-topic!) Bekanntlich hatte die Regierung des »Sattlergesellen Ebert« im konservativ-bürgerlichen Lager reichlich Gegner. Zu deren Marotten gehörte es, nicht nur Schwarz-Rot-Gold als »Schwarz-Rot-Mostrich« zu verunglimpfen, sondern auch die Briefmarken mit dem Abbild Eberts aus Protest auf dem Kopf stehend aufzukleben. Von daher gibt es für die Vermutung WBs eine nicht von der Hand zu weisende Grundlage, aber: Nein, kein Protest, wie erwähnt hat hier der Partiespielermodus gegriffen. Kann aber auch mit dem schwarzen Anzug zu tun haben, da muss man ja auch wider die übliche Weise notieren. Ich werde ggfs. die Couch des Schachtherapeuten aufsuchen, um das zu klären.

  13. PS: Es kann aber noch eine ganz andere Erklärung für meinen 180°-Dreher geben. Am Freitagabend habe ich von 19.30 bis etwa 23.40 hinter den schwarzen Steinen gesessen, daher mag »8.Reihe ist unten« noch etwas nachgewirkt haben.

  14. PPS: Es kommt noch besser, ich stand zwischendurch trotz Anwesenheit von Damen wirklich mit dem K auf d6, allerdings standen (unter anderem) auf c5 und e5 schwarze Bauern und auf e4, d5 und c4 weiße; in einer bauernlosen Stellung wäre der Ausflug so wohl nicht schadlos möglich gewesen.

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