Schachblätter

Vertrauen

yokoono

Yoko Ono: Play It By Trust / White Chess Set (1966)

Play it for as long as you can remember
who is your oppo­nent and
who is your own self.

Foto: wil­li­am­cro­mar

Kategorien: Bilder

Tiefe Wasser » « Playing in the Sun

8 Kommentare

  1. Sehr schö­ne Idee, aber was macht der wei­ße König auf e4?

  2. Er erfreut sich des ganz­heit­lich har­mo­ni­schen Frie­dens, den er sich dadurch sug­ge­riert, dass er Freund und Feind nicht unter­schei­den kann. Mög­li­cher­wei­se wird mit die­sem Glücks­ge­fühl aber nicht mehr lan­ge überleben.

    Dass es (bei vol­ler Bau­ern­zahl) auf f1,c8,g6 drei weiß­feld­ri­ge Läu­fer, aber nur einen schwarz­feld­ri­gen auf c1 gibt, sym­bo­li­siert hin­ge­gen das uni­ver­sel­le künst­le­ri­sche Recht dar­auf, von dem, was man gestal­tet, kei­ne Ahnung zu haben.

  3. Optisch sehr schön, gera­de auch die erha­be­nen Felder.
    Was die Künst­le­rin gedacht hat?
    Wo schwarz und weiß fehlt, da kann es kei­ne Aus­ein­an­der­set­zung geben? Das ist in der Tat richtig.
    Daß hier, um aufs Schach zurück­zu­kom­men, drei weiß­far­bi­ge Läu­fer ste­hen, ist mir im Grun­de egal und ich den­ke, auch die Künst­le­rin wand­te sich hier bewusst gegen jede Logik. Dem­zu­fol­ge ja auch der König auf e5, der zwei­mal im Schach steht.

  4. Auf e4 oder auf e5? Und sind es nicht vier weiß­feld­ri­ge Läufer?
    Die Posi­ti­on auf dem Schach­brett ist aber nicht unbe­dingt von Yoko Ono selbst, glau­be ich.

  5. War­um soll­te die Posi­ti­on nicht von Yoko Ono sein? Hast Du dafür Hin­wei­se? In jedem Fal­le ein schö­nes Bei­spiel für moder­ne Kunst und zugleich eine kräf­ti­ge Aussage.

    Mensch­sein ohne Schwarz­weiß­den­ken kann es offen­bar in der Mas­se nicht geben, des­halb erschei­nen m.E. das Brett und die Fugu­ren auch in einem unir­di­schen Licht.

  6. Wenn man „White Chess Set“ goo­gelt, fin­det man eine Men­ge Bil­der mit ver­schie­dens­ten Posi­tio­nen. Zudem glau­be ich, dass eine fest­ge­leg­te Stel­lung dem ver­lauf­haf­ten Cha­rak­ter des Werks nicht gerecht wür­de. Und Yoko Ono kann Schach spielen.

    Ich fin­de die Idee inter­es­sant. Könn­te man mal beim Ver­eins­abend ausprobieren…

  7. Ich habe lei­der kei­nen Ver­eins­abend mehr, nur noch einen Schach­ca­fe­Treff, zu dem ich 3 mal im Jahr gehe.
    Aber viel­leicht wer­de ich sel­ber mal so ein Schach­spiel machen, aus Ton – oder ich wer­de es nicht machen, aus ver­ständ­li­cher Bequemlichkeit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 Schachblätter

Theme von Anders Norén↑ ↑