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Neben einer Lektion in “Basiswissen der russischen Sprache für Schachspieler” war gestern auch diese entzückende Studie von Selezniev (Tidskrift för Schack 1923) Thema beim Schachabend. Über unsere Lösungsversuche wollen wir lieber den Mantel des Schweigens breiten. Bestimmt kann die verehrte Leserschaft Erhellendes beitragen.

Weiß zieht und gewinnt. Vorschläge bitte als Kommentar.

4 Gedanken zu „“

  1. 1.Tg1+ Kh7 2.e5! Derselbe “verblüffende”, einzige Gewinnzug würde auch nach 1…Kh8 folgen. Auf 2…Txe5 gewinnt nur das unnatürliche 3.Kf7, während 3.Kf6 nur remisiert…

    Naja. Mein Entzücken hält sich in Grenzen, denn solche extremen Fallbeispiele von zugespitzter Geistesakrobatik zeigen einem nur, daß man selbst leider kein Genie ist. Das wiederholt vorgeführt zu bekommen, erhöht mein Schachvergnügen nicht.

  2. Bei erneuter Betrachtung kommt mir 3.Kf7 nun ganz normal vor, wegen der Mattdrohung(en) (3…Kh6 4.Kf6). Allerdings habe ich nicht erforscht wie es weitergeht, falls Schwarz im zweiten Zug gar nicht auf e5 nimmt, z.B. Ta7+ usw.

    Ich war unvergnügt weil ich spontan das Gefühl hatte, einen Zug wie 2.e5 während einer normalen Partie nie finden zu können. Aber wer weiß. Man soll ja an sich glauben.

  3. Wir sind beim Vereinsabend nur bis 1.Tg1+ Kh7 2.Kf7 gekommen. Insofern ein Schulterklopfen für dich und den Bauernzug.

    Der wahrscheinlich Partieverlauf wäre ja 1.Txf5 und Weiß würde voraussichtlich trotzdem gewinnen (jedenfalls gegen mich).

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