Mein drit­ter Ver­such beim Preis­au­schrei­ben des Kais­si­ber. Mei­ne fünf Favo­ri­ten aus der Num­mer 31 (SB: „ein selt­sa­mes Kais­si­ber“) sind:

1. Ste­fan Bücker, Mau­rits Wind und Michiel Wind: Neu­es im Schara-Henning-Gambit

Kei­ne Dis­kus­sio­nen über Platz 1. 32 Sei­ten über 1.d4 d5 2.c4 e6 3.Sc3 c5 4.cxd5 cxd4 las­sen nichts zu wün­schen übrig. Geschich­te, Theo­rie und vie­le neue Ideen die­ser Eröff­nung. Ein Lite­ra­tur­ver­zeich­nis mit 45 Posi­tio­nen. Großartig.

2. Alfred Diel: Mir Sul­tan Khan

Ich mag die­se Geschich­ten über Spie­ler, die aus dem Nichts auf­tau­chen und im Nichts ver­schwin­den. Schö­ner Gedan­ke, dass da jemand sit­zen könn­te und über unser Spit­zen­schach schmunzelt.

3. Ger­ard Wel­ling: Du Chat­tels Universalsystem

Sprin­ger am Ran­de extrem – 1…Sh6 gegen alles. „Hat der Geg­ner eine grö­ße­re Wahl, so hat er auch mehr Chan­cen, Feh­ler zu begehen.“

4. Peter Ander­berg: Klaus Jun­ge in Dresden

Schach wäh­rend des 2. Welt­krie­ges, den Klaus Jun­ge nicht über­lebt hat.

5. Bent Lar­sen: Mehr Morgenkaffee

Zwei Par­tie­kom­men­ta­re des hell­wa­chen Dänen aus Argen­ti­ni­en. „Wie­so nur glau­ben die­se guten Leu­te, jeder Abtausch erleich­te­re das Verteidigen?“