Schachblätter

In die Ecke

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Hatte kurz erwogen, die liebe Leserschaft an dieser Stelle mit einer Botwinnik-Studie zu quälen, mich dann aber doch für etwas bekömmlichere Kost (Hasek, 1932) entschieden. Man muss sich ja das Leben nicht unnötig schwer machen.

Weiß zieht und hält remis. Antworten bitte wie immer als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

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7 Kommentare

  1. Durch 1.Lc7+ Kxc7 2.b6+ schließt Weiß den Damenflügel ab. Der wK begibt sich nach h1, wo er patt würde falls – nachdem der Bg4 verschwunden oder gestoppt ist – der sT die G‑Linie bzw. eventuell g2 besetzte. Schwarz kann daher keinen Fortschritt machen.

    Da ich auf keine russische Schachschule gehe, verzichte ich ein weiteres Mal auf genau aufgeführte Varianten. :-) Bitte trotzdem ein Mitarbeitsplus vormerken. :-)

  2. Die Mitarbeit stimmt natürlich (gibt es bei euch eigentlich auch noch oder schon wieder »Kopfnoten«? – weiß gar nicht, was das mit dem Kopf zu tun haben soll), aber s‹ wird halt g’schlamperlt:

    1.Lc7+ Kxc7 2.b6+ Kd8 3.Kc3 Ke7 4.Kd2 Lxg4 5.Ke1 Tg8 6.Kf1 Le6 und es wird gar nicht so einfach für den wK nach h1 zu kommen. Der Weg zum Erfolg führt eben über g1 bzw. den Pionierpalast ;-)

  3. Die Idee mit Königswanderung nach h1 ist toll, bin
    ich auch nach längerem Knobeln nicht drauf gekommen.

    1. La7+ funktioniert auch nicht, weil weder Turm noch König schlage
    (dann gehts nach 2. b6) sondern weil einfach Kc7 folgt

    1. g5 funktioniert auch nicht so richtig, vermutlich liegt der Schlüssel
    im Schlagen auf a6, also 1. bxa6 mit der Idee, den Läufer nach g3 zu bringen
    und den König nach f1.

    Aber soviel Rechenarbeit kann ich mir erst in der Mittagspause antun :)

  4. Es hätte allerdings sein können, dass die Botwinik-Studie »die liebe Leserschaft« etwas länger beschäftigt hätte…Ändert aber nichts daran, dass die Remis-Idee wirklich reizvoll ist!

  5. Noch länger? Immerhin haben sich hier doch auch reizvolle Ungenauigkeiten eingeschlichen – also:

    Doch 1. La7+ – nach Schlagen des L schafft es der wK programmgemäß nach h1, und 1.…Kc7 2. b6+ Kd8 3. Kc3 Ke7 4.Kd2 Lxg4 5.Ke1 Tg8 6.Kf1 Le6 7. Lb8 Txb8 (sonst Lg3 etc.) 8. Kg1 reicht ebenfalls zum Remis. 

    @Permanent Brain: Gibt es eigentlich inzwischen Programme, die mit dieser Stellung zurechtkommen?

  6. Länger bezog sich mehr auf die Chance, dass auch Leute, die am Sonntag mal kein Schach machen (doch, das gibt’s wirklich noch- ich war in Rostock beim Fußball) auch spät am Abend ein bisschen mitgrübeln dürfen…

  7. Ok, die Lösung von Rank zero klingt logisch.

    Beachten sollte man evtl. dass es reicht, wenn der König auf f1 stehen bleibt
    und der Läufer auf der Diagonalen b8-h2.
    Andernfalls könnte Schwarz auf die Idee kommen, auf Lg3 den Läufer mit dem Turm zu schlagen mit jeweiliger Gewinnstellung :) (hxg3 h2 nebst Dame, fxg3
    f2 von Schwarz und der schw König kommt nach f3).

    Aber so kann selbst der schwarze Turm auf g2 nichts ausrichten.

    Schöne Studie !

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