Som­mer I. Eines Abends hat­te ich mit S. auf dem Bal­kon geses­sen und nach lan­ger Zeit wie­der Schach gespielt. Einer der weni­gen wirk­li­chen Som­mer­aben­de, als das Licht fast im Vor­bei­ge­hen dunk­ler wur­de und Ker­zen ange­zün­det wer­den muss­ten, um die Figu­ren noch zu sehen; wir hat­ten einen gro­ßen Tel­ler mit unse­rem Abend­essen hin­ge­stellt, kaum zwei Meter von uns ent­fernt ein gro­ßer Baum­wip­fel vol­ler Vögel, die erst zeter­ten, spä­ter schlie­fen, die Fens­ter, Bal­ko­ne der Nach­barn, mit Sicht bis auf den Kirch­turm im Zen­trum der Stadt.

[Gon­court]