Schachblätter

Nicht über den Fluss

Wha­te­ver, I’m not the one try­ing to make the ele­phants cross the river. The­re are rules for a reason.

Hips­ter Hit­ler über Chi­ne­si­sches Schach

Nürnberg (1. Tag) » « Nürnberg (0. Tag)

19 Kommentare

  1. Beim T‑Shirt muss­te ich dann doch schon schmunzeln…

  2. Janu­ar und Febru­ar kam kein Dia­gramm. Krea­ti­ve Schaffenspause?

  3. Der Fra­ge schlie­ße ich mich an!

  4. Ich auch. [Mög­li­cher­wei­se wird es dem­nächst noch ein paar Dia­gram­me aus Nürn­berg geben…]

    Gibt es Musikwünsche?

  5. Am liebs­ten hät­te ich Auf­ga­ben für »Hartplatzhelden«. :-)
    Im Gro­ßen und Gan­zen aller­dings haupt­säch­lich, dass du wei­ter­machst – auch wenn du den bis­he­ri­gen Umfang nicht mehr schaffst.
    Irgend­wie war das in den letz­ten Wochen wie:
    – täg­lich zum Brief­kas­ten gegangen
    – aufgeschlossen
    – wie­der nix drin
    – ver­dros­sen ins Haus getrottet
    …oder so.…

  6. Alter­na­tiv könn­ten die­je­ni­gen, die auf Post war­ten, sel­ber mal anfan­gen, Brie­fe zu schreiben ;-).

  7. @HL Das hilft doch aber nur, wenn man an sich selbst schreibt? ;-)

  8. Wenn das so ist, pos­te ich halt was aus mei­ner heu­ti­gen Par­tie gegen M.Coenen (1. bel­gi­sche Liga Eupen-Amay Brett 6), wobei ich kein Dia erzeu­gen kann: wKe5, Ba4b2f4g3h3 sKf7Ba5b7e6g6h5. Nach 46.g4 ant­wor­te­te er natür­lich h4. Ich ver­lor mich mit noch einer Drei­vier­tel­stun­de im Vari­an­ten­di­ckicht nach 47.Kd6 oder Kd4 und hat­te dann nach einer hal­ben Stun­de Nach­den­ken die Hal­lu­zi­na­ti­on, mit g5 zu gewin­nen. Kaum hat­te ich gezo­gen, stellt ich fest, dass 47.g5 Ke7 48.Ke4 Kd6 49.Kf3 Kc5 50.Kg4 Kb4 51.Kxh4 Kxa4 52.Kg3! Kb3 53.h4 Kxb2 54.h5 zwar wie berech­net gewinnt, aber 48.-Kd5 49.Kg4 Ke4 dreht den Spieß um. Ich bot daher mit 48.Ke4 und Remis an (falls Kd6 Kd4)

    g5 war’s also nicht. Kd4 gewinnt in der Tat, aber etwas umständ­lich. (Die Idee besteht dar­in, das Erobern des Ba5 anzu­dro­hen, um b6 zu erzwin­gen. Dann zieht man g5, stellt den K wie­der nach e5 und gewinnt mit dem Reser­ve­tem­po.) Wer schafft es, den gerad­li­ni­gen Gewinn nach Kd6 zu errech­nen? (Nordlicht_70 und ande­re Hart­platz­hel­den dür­fen ein Brett benut­zen.) Und wer ahnt, was ich dabei über­se­hen habe?

  9. PS: Musik­wunsch wäre sagen wir mal »Sonic Redu­cer« in der Live-Ver­si­on von Pearl Jam.

  10. Stefan

    5. März 2012 — 07:14

    1) Da die jun­gen Leu­te heut­zu­ta­ge kei­ne Bret­ter mehr auf­bau­en, spen­die­re ich mal ein Diagramm:

    mibu1
    8/1p3k2/4p1p1/p3K2p/P4P2/6PP/1P6/8 w – - 0 46

    2) Für das Video über­neh­me ich gleich­falls kei­ne Haf­tung, aber falls es beim Lösen hilft:

    3) Eige­ne Dia­gram­me dann hof­fent­lich wie­der ab nächs­ter Woche.

  11. Ein lehr­rei­ches Bau­er­nend­spiel, mal sehen, ob ich das mei­nen Kid­dies zeige.
    Muss es nicht hei­ßen, nach 49. – Kd5 gewinnt Schwarz? Der kriegt den K doch erst nach 49. Kf3 auf d5? (Im 48. Zug steht der wK noch auf e4?)
    Nach der Kon­stel­la­ti­on 49. Kf3 Kd5 gewinnt Schwarz, weil Weiß nach 50. Kg4 Ke4 51. Kxh4 Kxf4 in Zug­zwang gerät. Schwarz wan­delt zuerst um und setzt dann ein­zü­gig Matt.

    Ande­re Fra­ge: Du hast 48. Ke4 gespielt, mit Remis­ge­bot. Ist denn die Stel­lung nicht immer noch gewonnen?
    Nach 48. – Kd6 49. Kd4 Was kann Schwarz denn noch zie­hen? Auf Kd7 kommt Kc5, auf b6 Ke4 und auf Kc6 oder Ke7 Ke5?
    Die bes­te Ver­tei­di­gung für S ist wohl 49. Kd7. Dann folgt 50. Kc5 Kc7 51. Kb5 b6. Jetzt rennt der wK wie­der nach e5 und hat ein Reser­ve­tem­po, falls sich der sK nach e7 stellt.
    48. – Kd7 geht auch nicht, weil jetzt wie­der die Idee mit Kf3 usw. funk­tio­niert, denn Schwarz nun um ein Tem­po zu lang­sam, um f4 zu erobern?

  12. PS@Stefan: Ich muss mei­nen Musik­wunsch ange­sichts der Ãœber­schrift des Postings »Lou Reed 70« zurück­zie­hen und bestel­le nun­mehr »I’m wai­t­ing for the man« von Vel­vet Underground.

  13. @Nordlicht_70: Rich­tig, bei der Num­me­rie­rung ist mir ein Feh­ler unter­lau­fen. Und noch mal rich­tig, ich habe tat­säch­lich zum ers­ten Mal in mei­ner Pra­xis in Gewinn­stel­lung Remis ange­bo­ten! (Der größt­mög­li­che Feh­ler ist die Auf­ga­be in Gewinn­stel­lung, hat­te ich bis­her noch nicht. Mal sehen, ob mir das auch noch wider­fährt…) Im Prin­zip ist erst g5 spie­len nur eine Zugum­stel­lung zum kurz skiz­zier­ten Plan B (b6 erzwin­gen). Ich war aber so erschreckt von mei­nem Rechen­feh­ler mit Kf3, dass ich kei­ne Risi­ken ein­ge­gan­gen bin (und auch nicht mehr rich­tig nach­ge­dacht habe). [Außer­dem stand es 4:2, was mei­ne bis­her bes­te Aus­re­de für das Ver­sa­gen ist.] Es fehlt aber noch der Gewinn nach 47.Kd6 Kf6, da gibt es eine schö­ne, von mir über­se­he­ne Pointe.

  14. Werner Berger

    5. März 2012 — 19:01

    48.Kd7 Kf7 49.g5+-, 48…g5 49.fxg5+ Kxg5 50.Kxe6, 48…e5 49.fxe5+ Kxe5 50.Ke7+- und der g‑Bauer zieht mit Schach ein.

  15. Hartplatzheld

    5. März 2012 — 20:40

    Das +- nach 48.Kd7 e5 49.fxe5+ Kxe5 50.Ke7 musst du nach der wei­te­ren Zug­fol­ge 50…Kf4 51.Kf6 Kg3 52.Kxg6 Kxh3 53.g5 Kg3 54.Kf6 h3 55.g6 h2 56.g7 h1D 57.g8D+ Kf2 erst ein­mal bewei­sen, m.E. ist das Remis.
    Ich plä­die­re für 48.b3 b6 (alles ande­re ver­liert offen­sicht­lich) 49.Kc6. Nach 49…e5 50.fxe5+ ergibt die Abzähl­me­tho­de, dass Weiß a) einen Halb­zug eher durch­läuft und b) mit 57.a8D das Umwand­lungs­feld h1 kon­trol­liert, wäh­rend nach 49…g5 50.fxg5+ Kxg5 51.Kd6 Kf6 52.g5+ Kxg5 53.Ke5 Weiß bei­de Königs­flü­gel­bau­ern ein­sam­melt und mit dem ent­fern­ten Frei­bau­ern nach Sche­ma f gewinnt.

  16. Genau! Die Ein­schal­tung b3/b6 sorgt dafür, dass man den Damen­flü­gel schnell genug abge­räumt bekommt, das hat­te ich gese­hen. Ich hat­te auch noch gese­hen, dass ich nach 49.-e5 gewin­ne, indem ich nach dem Abräu­men nicht den b‑Bauern, son­dern den a‑Bauern auf die Rei­se schi­cke. Ich woll­te schon Kd6 aus­füh­ren, als ich plötz­lich erkann­te, dass ja statt e5 noch g5 in Betracht kommt. 52.g5+ habe ich wegen Kxg5 53.Kxe6 Kf4 ver­wor­fen und dabei den Nicht­schlag­zug Ke5 statt Ke6 völ­lig über­se­hen! Fazit: Unzu­rei­chen­de Rechen­ge­nau­ig­keit wegen ein­sei­ti­ger Fest­le­gung auf Schlag­zü­ge wie ein Bru­te-For­ce-Pro­gramm der 80er (oder so) mit dem daru­as resul­tie­ren­den Hori­zont­ef­fekt. Bei der Ana­ly­se war GM Bere­lo­vich anwe­send, der an die­ser Stel­le Ke5 in ca. 0,3 Sekun­den aus­führ­te. Ich starr­te wie betäubt auf die Stel­lung… Dabei ist das Kon­zept der Oppo­si­ti­on ja eigent­lich nicht so neu, DAS hät­te ich auch in der hori­zon­ta­len Aus­füh­rung noch hin­krie­gen sol­len. [An der Bedenk­zeit lag es nicht, es wur­de nicht FIDE, son­dern 2h/40 und 1h/Rest gespielt.] Wie wür­de GM Jan G. blog­gen, wenn er noch blog­gen wür­de? „Meh!“

  17. Gibt es jeman­den der schwär­ze­ren Humor als der Zeich­ner des Hips­ter Hit­lers hat? Ich den­ke nicht! Man muss zwar sehr vor­sich­tig mit dem The­ma sein, aber unter sati­ri­schen Aspek­ten muss man davor auf jeden Fall den Hut zie­hen. Und rich­tig der­be lachen…
    Grüße

  18. Stefan

    2. April 2012 — 19:32

    @MiBu: Ich hof­fe, Bowie/Reed ist auch in Ordnung?

  19. Ist schon recht. Wobei ich mich natür­lich fra­ge, ob David Bowie wirk­lich auf sei­nen dea­ler war­ten muss­te – mach­te der etwa bei Groß­ab­neh­mern kei­ne Hausbesuche?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 Schachblätter

Theme von Anders Norén↑ ↑