„Erstaun­lich, das Schick­sal von Ts’ui Pên“ sag­te Ste­phen Albert. „Gou­ver­neur sei­ner Geburts­pro­vinz, gelehrt in Astro­no­mie, Astro­lo­gie und der uner­müd­li­chen Aus­le­gung der kano­ni­schen Bücher, Schach­spie­ler, berühm­ter Dich­ter und Kal­li­graph: All das gab er auf, um ein Buch und ein Laby­rinth zu schaf­fen. Er hat den Freu­den von Unter­drü­ckung, Recht­spre­chung, von viel­zäh­li­gem Bei­schlaf, Fest­mäh­lern und auch Bil­dung ent­sagt und sich drei­zehn Jah­re im Pavil­lon der Lau­te­ren Ein­sam­keit ein­ge­schlos­sen. Bei sei­nem Tod haben sei­ne Erben nichts als chao­ti­sche Manu­skrip­te gefun­den. Die Fami­lie, wie Ihnen nicht unbe­kannt sein dürf­te, woll­te sie dem Feu­er über­ant­wor­ten, aber sein Tes­ta­ments­voll­stre­cker – ein tao­is­ti­scher oder bud­dhis­ti­scher Mönch – hat auf der Ver­öf­fent­li­chung bestanden.“

Jor­ge Luis Bor­ges: Der Gar­ten der Pfa­de, die sich ver­zwei­gen (1944)