High Noon

Das ist wie unschwer zu erken­nen ein Sizi­lia­ner. Beim Sizi­lia­ner wird einer von bei­den am Ende immer matt, weil der ande­re schnel­ler ist. Eine rich­ti­ge Cow­boy-Eröff­nung. Dies­mal ist der Schwar­ze, der zu lang­sam gezo­gen hat. Die Stel­lung stammt aus der Blitz­par­tie zwi­schen Ser­gej Solo­v­jov und Pavel Anisi­mov (Russ­land 2005). Und weil es eine Blitz­par­tie war, darf gar nicht lan­ge nach­ge­dacht werden.

Weiß zieht und gewinnt. Und zwar wie? Ant­wor­ten bit­te wie immer als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

3 Kommentare

  1. 1.Dxf6 springt ins Auge. gxf6 (Dxc2+ ist nur Zugum­stel­lung) 2.Ld4 Dxc2+ 3.Kxc2 Lf5+ 4.Kb3 und nun grinst nach 4. – Lg6 5.Lxf6+ Kg8 6.Txg6+ hxg6 7. Td3 ein Matt auf h8. Und nach 4. ‑h5 5.Lxa8 Txa8 6.Lxf6+Kh7 7.Tg7+ Kh6 8.Txd6 hat Weiß dafür, dass er einen Mehr­turm ver­wal­ten muss, ziem­lich viel Angriffsäquivalent.

  2. admin

    3. April 2007 — 17:53

    Nur der Voll­stän­dig­keit hal­ber: Was kommt auf 2…Tg8?

  3. Nach 2. – Tg8 erfolgt eine dia­go­na­le Voll­nar­ko­sen­fes­se­lung mit 3. Txg7. Natür­lich gewinnt auch 3. Ld4 ganz leicht, weil Schwarz min­des­tens die Dame geben muss. Aber das wäre ein Fall für den Tier­schutz­ver­ein and not gentlemanlike.
    Sicher­heit­hal­ber allen schon jetzt ein schö­nes, mög­lichst son­ni­ges Oster­fest mit wenig Eiern in der Turniertabelle.
    PS: Lei­der ist der Admin nicht auf mei­nen grob­schläch­ti­gen April­scherz hereingefallen.

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