Hippodromen (3)

hillarpperssonnyback
r7/7P/4k3/7R/2r5/4BPK1/p7/8 w – - 0 73

Der heim­li­che Held die­ser Sei­te, Tiger Hil­larp Pers­son, muss­te beim Sige­man-Tur­nier von Mal­mö nach einer Dop­pel­null mäch­tig rudern, um nicht voll­kom­men unter­zu­ge­hen. In der 3. Run­de kämpf­te er eine lan­ge Weiß­par­tie gegen Tomi Nybäck und hier gelang es ihm schließ­lich ins Remis zu entkommen.

Wie? Ant­wor­ten bit­te als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

4 Kommentare

  1. Mein Vor­schlag wäre Ta5.
    a) a1D Txa1 und Ta4 Txa4 kom­men gar nicht in Betracht.
    b) Tcc8 geht auch nicht, kann mit Txa8 nebst Ld4 beant­wor­tet werden.
    c) Also ver­bleibt Txa5. Weiß zieht h8D und auf a1D gewinnt Dg8+ den Tc4. Da der Le3 g1 und g5 deckt und auf De1+ nach f2 zie­hen kann, sehe ich kei­ne durch­schla­gen­de Fort­set­zung für Schwarz an die­ser Stel­le, das heißt nach sK belie­big Dxc4.

  2. Permanent Brain

    14. Juni 2009 — 23:34

    Vari­an­te © ist offen­bar die rich­ti­ge, jedoch mit einer teuf­li­schen Fein­heit: In der Com­pu­ter­ana­ly­se sah ich stau­nen­den Auges, daß Weiß nach 75.Dg8+ Kf6 aus tak­ti­schen Grün­den NICHT 76.Dxc4 spie­len darf: 76…De1+, und auf bei­spiels­wei­se 77.Kf4 (um den Le3 zu decken) folgt Dh4 matt! Nur als prä­gnan­tes­te Illus­tra­ti­on; die wei­ßen Alter­na­ti­ven im 77. Zug schei­nen alle klar zu ver­lie­ren. Mit dem sK auf f6 schei­tert 77.Lf2 an 77…Tg5+ usw.

    Aber anschei­nend kann Weiß statt des­sen im 76.Zug erfolg­reich auf Dau­er­schach spie­len, 76.Dd8+ usw. Ich gebe zu, daß ich das aber nicht bis zum „Beweis“ aus­ge­lo­tet habe.

    Nach 75…Kd6 hin­ge­gen wäre Dxc4 mög­lich, weil in der Lf2-Vari­an­te dann spä­ter 77…Tg5+ nicht gewinnt, da 78.Kh4 den dann unge­deck­ten Turm angreift (das gin­ge mit sKf6 wegen Dh1 matt über­haupt nicht).

  3. Stefan

    15. Juni 2009 — 08:41

    Ich hat­te die­se Par­tie­pha­se live ver­folgt und war nach 73.Ta5! Txa5 74.h8D a1D 75.Dg8+ Kf6 sehr über­rascht, dass Weiß den Turm nicht nahm. Für einen Moment glaub­te ich, er wol­le auf Gewinn spie­len. In der Par­tie folg­te 76.Df8+ Ke5 77.De7+ Kf5 78.Df7+ Ke5 79.De7+ und remis. Am Brett muss das Dau­er­schach gegen zwei Mehr­tür­me schwer zu sehen sein. PBs Vari­an­ten sind richtig.

    PS: Die gan­ze Par­tie ist hier.

  4. Ohje, ich fürch­te, ich hät­te die Par­tie nach 75. – Kf6 (!) vor Schreck auf­ge­ge­ben! (Oder durch ein paar Rache­schachs remi­siert??) Dass da noch eine Poin­te war, war mir natür­lich ent­ga­nen. Also nicht die gele­gent­lich zitier­te Such­tie­fe zero, aber auch nicht viel besser.
    Jetzt stellt sich nur die Fra­ge, ob THP in der Aus­gangs­stel­lung vor Ta5 schon das Remis gese­hen hat, oder den Zug nur man­gels Alter­na­ti­ven aus­ge­führt hat! Hat er nach Kf6 gestutzt und erst mal nicht gezo­gen oder sofort das Schach entkorkt?

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