Schachblätter

Manifest

gesche­he­ne Situa­tio­nen kön­nen nicht wie­der auf­tre­ten. – Schach: nicht ok. Go: fast ok.

sub Rosam in einem Brett­spiel-Mani­fest. Ver­ste­he ich aber nicht so ganz, oder gibt es eine regel­kon­for­me Mög­lich­keit, beim Go eine Stel­lung wiederherzustellen?

Meta XV » « Vereinsabend II

3 Kommentare

  1. Ein Drei­fach-Ko (wenn es einer erklärt haben möch­te, bit­te fra­gen :)), führt nach japa­ni­schen Regeln zu einer Par­tie ohne Ergebnis.

  2. War­um soll ein Brett­spiel die Eigen­schaft „non loo­py“ haben müs­sen? Im Schach ergibt das sogar ein reiz­vol­les spie­le­ri­sches Ele­ment dem vie­le attrak­ti­ve geist­rei­che Remis­wen­dun­gen zu ver­dan­ken sind.

    Daß Schach kein defi­nier­tes Ende hat, dürf­te zumin­dest theo­re­tisch auch nicht stim­men. Wenn ich jetzt nicht sehr irre, sind infol­ge der 50er- und der Stel­lungs­wie­der­ho­lungs­re­gel end­lo­se Par­tien aus­ge­schlos­sen. In der Pra­xis ist das offen­sicht­lich auch kein Problem.

    Daß bei­de Spie­ler gleich­be­rech­tigt sind, ist Defi­ni­ti­ons­sa­che… (Weiß­vor­teil). „Der letz­te Spie­ler, der hand­lungs­fä­hig ist, gewinnt. – Schach: ok.“ gefällt mir auch nicht: Was ist mit Patt?

    Das kann kein Schach­spie­ler ver­faßt haben.

  3. Rich­tig, seit Ein­füh­rung der 50-Züge-Regeln sind die Par­tien end­lich (Son­der­fall: nie­mand schreibt oder zählt mehr mit usw.). 

    Lus­ti­ger­wei­se vari­ier­te aber zwi­schen­durch trotz­dem die Län­ge der „längst­mög­li­chen Par­tie“, da die FIDE zeit­wei­se Aus­nah­men für spe­zi­el­le End­spie­le ein­führ­te. Ver­nünf­ti­ger­wei­se wur­den die­se bis­her aber wie­der abge­schafft – man müss­te sonst Regeln bis zu 500-Zügern einführen:

    Lon­gest for­ced win

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