Moritz

Das ist mal eine ganz neue Art von Aufgabe. Das Greifswalder Studentenmagazin „Moritz“ hat eine Schachecke eröffnet und beginnt mit einer besonders schweren Nuss – einer unlösbaren Schachaufgabe. Dieses Diagramm trägt die Überschrift „Matt in drei Zügen! Schwarz beginnt“. Das geht leider nicht ganz. Wir wandeln deswegen ein bisschen ab – Hilfsmatt in 2,5 Zügen!

Sachdienliche und unsachliche Hinweise bitte wie immer als Kommentar. Irgendwie kommentiert ja keiner mehr.

15 Kommentare

fuerchtegott 16. Februar 2007

Du bist zuwenig politisch.

admin 16. Februar 2007

Oder ich bin einfach zu langweilig.

admin 16. Februar 2007

Zum Trost erreichten mich diese zwei Kommentare von CB auf dem Postwege. Ich habe zwischenzeitlich die Blacklist für die Kommentare wieder gelöscht. Hoffentlich geht es jetzt wieder. Spams sind jedenfalls auch nicht durchgekommen.

====Kommentar 1====
Ich habe vielmehr den Eindruck, dass die Kommentare (zumindest meine) im e‑Nirvana landen. Und da macht es nicht so viel Spaß, welche zu schreiben.
====Ende Kommentar 1====

====Kommentar 2====
Bitte diesen Thread gleich wieder schließen und erst nach Einsendeschluss (der im Moritz leider nicht angegeben ist) wieder aufmachen! Schließlich will ich die Kinokarten gewinnen.
====Ende Kommentar 2====

CBartolomaeus 16. Februar 2007

Wie, meine Kommentare wurden als Spam eingestuft? Das verstimmt mich irgendwie.

fuerchtegott 16. Februar 2007

Vielleicht bist Du auch zu glaubwürdig. Zu versöhnlich. Zu alt …

admin 16. Februar 2007

Hurra, es lag (auch) am Spamfilter. Ist jetzt wieder in Ordnung.
Von Meister O darf ich nachtragen (gleichfalls per Post eingetroffen):
„Langweilig bist Du ganz sicher nicht, es ist wohl nur Sauregurkenzeit. Allerdings haben die Schachblaetter anscheinend ab und zu ein technisches Problem – abgeschickte Kommentare landen im Nirvana statt auf der Seite. Also: 1.…Sc3 gewinnt Material, und auf 2. Dxe7 wird es sogar mit 2.…Sxb3+ 3. axb3 Sa2 sogar Matt.“
@CB: Natürlich nur von der dummen Maschine, obwohl du gar keine schmutzigen Wörter benutzt.
@store bror: Zu alt gewiss. Möglicherweise ist Bloggen ein Midlife-Crises-Symptom.
@jävla spammare: Ich möchte gegenwärtig keine Versicherung abschließen und kein griechisches Restaurant besuchen.

fuerchtegott 16. Februar 2007

… redet ja sonst keiner mit mir

admin 16. Februar 2007

Du kannst ja auch ein Blog anfangen, das hilft.

Richard 16. Februar 2007

Ich denk‘, das ist sein Blog ?

admin 16. Februar 2007

Wessen Blog?

fuerchtegott 19. Februar 2007

Hübscher Dialog. Schon fast wie im Chatroom.

CBartolomaeus 12. Juni 2007

Ist zwar schon ewig lange her, hier aber noch eine Fortsetzung der Geschicht:

Mit der folgenden mail an das Studentenmagazin habe ich versucht, die beiden Kinokarten zu gewinnen (abgesandt Anfang Februar oder so):

====

Liebes Moritz-Team,

eure Schachaufgabe aus dem Januar-Moritz 2007 war leider nicht ganz
richtig gestellt. Schwarz am Zuge kann den Weißen nicht in drei Zügen
mattsetzen – jedenfalls nicht, wenn Weiß sich richtig verteidigt. Die
Aufgabenstellung hätte lauten müssen: „Scharz am Zuge erlangt
gewinnbringenden Vorteil“ (oder so).

Mit Schwarz würde ich folgendermaßen spielen:

1. … Sxb3+ 2. cxb3 (2. Kb1 Sexd2+ 3. Txd2 Sxd2+ ist hoffnungslos)
2. … Sc3 3. bxc3 Dxe2 mit riesigem materiellen Vorteil.

Wenn Weiß 3. Qxe7 spielt, folgt tatsächlich 3. … Sa2 matt

====

Kinokarten sind leider bis heute nicht eingetroffen :-( Und in der nächsten Ausgabe des Moritz wurden ausnahmsweise keine Gewinner bekanntgegeben. Stattdessen fand sich in der Rätselecke ein Sudoku. Vermutlich haben die ihren neu eingestellten Schachredakteur gleich wieder entlassen und ihm als Abfindung die beiden ausgeschriebenen Kinokarten gegeben?

Rank zero 12. Juni 2007

Wie traurig. Gerade ein Studentenmagazin sollte doch der billigen Versuchung widerstehen, Schach durch Sudoku zu ersetzen (leider kann jeder Idiot einen S‑Generator anwerfen kann, wohingegen es zu einer guten Schachspalte doch einiger Kenntnisse bedarf). Der „Effizienzgewinn“ bei einem solchen Tausch ist natürlich beachtlich, leider sind die meisten Periodika (in allen journalisitischen Bereichen) auf diese Weise inzwischen bis zur totalen Ungenießbarkeit optimiert worden. 

Noch ein kleines Zitat zum Thema (Einleitung zu MiGs „Rettet die Kavalek- Schachspalte“-Aufruf):

It’s bad enough that newspaper chess columns in the US, when they exist at all, are stuck in with the comics and that it’s usually only enough room for a puzzle. I’m sure we’re also competing for space with mental jumping jacks like the epic vapidity that is sudoku. (They say that sudoku delays the onset of senility, but has it occurred to anyone that enjoying sudoku IS the onset of senility?) 

admin 12. Juni 2007

Dann muss ich zur Ehrenrettung des Greifswalder Schachvereins noch anmerken, dass ich dem Moritz damals per E‑Mail angeboten hatte, die Schachecke zu übernehmen (Material gibt es ja inzwischen genug) – bislang ohne Reaktion. Vielleicht wiederhole ich das nochmal.

CBartolomaeus 12. Juni 2007

Ich fände das gut! Und der Moritz erscheint ja auch nicht sooo oft, insofern dürfte der Aufwand nicht zu groß werden?!

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