Schachblätter

Silvesterrätsel 12e

12e

Und mit die­ser Auf­ga­be von Otto Titusz Bla­thy (The Chess Ama­teur 1922) ver­ab­schie­den wir euch in das neue Jahr. Die schwar­zen Figu­ren woll­ten im Bus alle vor­ne sit­zen, aber der Bus­fah­rer auf e1 hat einen ande­ren Plan.

Matt in 15 Zügen. Ant­wor­ten bit­te als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

Silvesterrätsel 12d » « Nachtreiterei = Fairy Tales (18)

7 Kommentare

  1. Gibt es neben „easy lis­tening“ auch „easy löse­ning“? Wenn ja, fällt die­se Auf­ga­be dar­ein, man muss nur gera­de und unge­ra­de aus­ein­an­der­hal­ten können.

  2. Tja, man muss nur gera­de und unge­ra­de aus­ein­an­der­hal­ten. Aber dar­an schei­tert es bei mir anschei­nend :roll: Bei mir wird es näm­lich immer matt nach 14 Zügen. Da anschei­nend nie­mand will, bla­mier ich mich mal:

    1.h4 Da1
    2.h5 Da2
    3.h6 Da1
    4.h7 Da2
    5.h8S Da1
    6.Sg6 Da2
    7.Sf4 Da1
    8.Se6 Da2
    9.Sxc5 Da1
    10.Sb7 Da2
    11.Sa5 Da1
    12.Sxc4 Da2
    13.Sa5 Da1
    14.Sxb3 matt

    Wo ist der Feh­ler? Viel­leicht soll­te die Dame auf a1 ste­hen? Dann wür­de nur 1.h3 gewin­nen und dann wür­de es auch 15 Züge dauern.

    Claus

  3. Hhm, offen­bar ein Feh­ler in der Pro­blem­da­ten­bank, auf die­sem Wege wird die Auf­ga­be ja auch recht nebenlösig…

  4. Ja, für den Sprin­ger gibt es recht vie­le ver­schie­de­ne Wege, aber das wür­de ich bei die­ser Art von Pro­ble­men nicht als Makel anse­hen. Soll Dei­ne Ant­wort andeu­ten, dass es noch eine ganz ande­re Matt­idee gibt? Da bin ich ja baff, denn ich habe kei­ne ande­re Idee.

  5. Werner Berger

    3. Januar 2013 — 16:23

    Die Dame gehört nach a1 und der Bc5 nach b5, dann gibt es ein Matt in 13, begin­nend mit 1.h3, wobei auch der Weg des Sprin­gers ein­deu­tig ist.

  6. Hartplatzheld

    3. Januar 2013 — 21:58

    Im Ori­gi­nal­pro­blem von Bla­thy steht der wei­ße König noch auf f2, auf e1 steht noch ein schwar­zer Sprin­ger, und es han­delt sich um ein Matt in 16 Zügen.
    Was Wer­ner Ber­ger angibt, ist offen­sicht­lich die Ver­bes­se­rung von Uppström aus dem Jahr 1999; die genaue Quel­le möge Wer­ner Ber­ger bit­te noch nachreichen.

  7. Werner Berger

    3. Januar 2013 — 22:57

    Uppström ken­ne ich nicht, kann also auch kei­ne Quel­le nach­rei­chen. Es liegt doch auf der Hand, dass dem Sprin­ger von h8 aus aus­schließ­lich nach b5 eine ein­deu­ti­ge Zug­fol­ge offen­steht. Und da kein Pro­blem­ver­fas­ser hier mit dem plum­pen h2 nach h4 begin­nen wür­de, son­dern die Fein­heit h2 – h3 und h3 – h4 ein­streut, gehört die Dame eben nach a1. Es müss­te noch geklärt wer­den, wie das Pro­blem in „The Chess Ama­teur 1922“ ver­öf­fent­licht wor­den war – da waren wohl wirk­lich „Ama­teu­re“ am Werk.

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