Schachblätter

Silvesterrätsel 13e = Retro (34)

13e

Wir been­den das Jahr mit einer Retro-Kno­be­lei von Gerd Wilts.

Was war der ers­te Zug des wei­ßen Königs? Ant­wor­ten bit­te auch hier als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

Xiangqi in Wolfsburg » « Silvesterrätsel 13d

8 Kommentare

  1. Wenn man mich so fragt, wird’s wohl (nach berühm­ten Vor­bil­dern) 0–0 gewe­sen sein, denn sonst käme nur das offen­sicht­li­che Ke1-f1 in Fra­ge. Aber war­um und wie­so ist mir noch nicht klar, eben­so wenig, wie die­ses Figu­ren­knäu­el um den schwar­zen König ent­stan­den sein soll.

    Also: Der Sg8 muss über f6 oder h6 gekom­men sein – also ent­we­der bevor der schwar­ze König auf h5 stand (kann ich mir nur vor g7-g6 vor­stel­len) oder vor g7-g6, was aber den Ein­satz des schwar­zen Läu­fers erst danach mög­lich macht. Was hat Schwarz eigent­lich zuletzt gezo­gen? Offen­bar den f‑Bauern, aber das hilft auch nicht wei­ter. Eine schwar­ze Figur könn­te durch Umwand­lung ent­stan­den sein …

    Ich ste­cke fest.

  2. Stefan

    1. Januar 2014 — 21:15

    Den letz­ten Halb­zug könn­te auch der Wei­ße gemacht haben. Den letz­ten schwar­zen Halb­zug hast du schon erraten…

  3. Ich ste­cke auch fest…
    Schwarz hat­te zwei Schlag­zü­ge, und zwar den wei­ßen Läu­fer auf sei­nem Aus­gangs­feld f1 mit einer Figur und einen wei­ßen­Sprin­ger auf der g‑Linie mit dem h‑Bauern, aber nicht not­wen­di­ger Wei­se auf g3.
    Weiß hat fünf Schlag­zü­ge mit den Bau­ern a2/h2 sowie einen mit einer Figur gemacht.
    Der Bau­er h2 hat die zwei feh­len­den schwar­zen Figu­ren geschla­gen, da Schwarz nicht genü­gend Schlag­zü­ge hat­te um einen Bau­ern nach g3/f4 zu bringen.
    Auf den ers­ten Blick sieht es so aus, als bewie­se dies, dass Weiß auf das Schla­gen des Läu­fers nicht zurück genom­men hat, was nur das Schla­gen mit einem Sprin­ger zulässt. Aber wort­wart hat ja schon gezeigt, daß der a‑Bauer sich umge­wan­delt haben könn­te, und Schwarz eine zusätz­li­che Figur für das Schla­gen auf f1 zur Ver­fü­gung gehabt haben könnte.
    Irgend­wie scheint es, man müs­se die Zug­rei­hen­fol­ge für das Figu­ren­knäu­el am K‑Flügel fest­stel­len, also der Sprin­ger­zug nach a1 muss vor dem Bau­ern­zug nach g3 erfolgt sein usw. ziem­lich mühselig.

  4. Stefan

    2. Januar 2014 — 19:07

    Die Lösung fin­det man in der Tat nur durch ein Rück­wärts­spiel aus der Dia­gramm­stel­lung, bis das Knäu­el auf­ge­löst ist.

  5. Ich stel­le mal die The­se in den Raum, dass sich Schwarz auf a1 zwei­mal einen Sprin­ger geholt hat, weil ich ohne die S kei­ne Metho­de sehe, die Ver­samm­lung auf g- und h‑Linie auf­zu­lö­sen; ich brau­che einen S auf f1 und einen auf h3.

  6. Ich ver­su­che mich mal an einem noch unaus­ge­go­re­nem Ran­gier­plan für Schwarz:
    Es ist ja nicht gesagt, daß der g6 auch der Ori­gnal g‑Bauer ist. Also, Schwarz treibt den g- Bau­ern erst mal bis g4 vor, anschlie­ßend läuft der König via g7 über h6 bis h4, danach schwenkt ein Turm über die sechs­te Rei­he nach h6 und wei­ter nach h5, dar­auf­hin parkt erst­mal ein wei­ßer Sprin­ger auf h6.
    Nach vohe­ri­gem f6 brin­gen wir den Läu­fer nach g8, dann taucht ein wei­ßer Sprin­ger auf g6 auf, der mit hxg6 geschla­gen wird. Nach irgend­ei­nem Zwi­schen­zug von Weiß geht der Läu­fer von g8 nach h7 und der wei­ße Sprin­ger nach g8.
    Nun wird der ande­re Läu­fer über h6 nach g5 gebracht, jetzt Turm zurück nach h6 und König zurück nach h5 sowie Läu­fer vor nach h4.
    Dame nach h2 und Sprin­ger nach a1 sind glau­be ich nicht so schwer hinzukriegen.
    Das Pro­blem ist vor allem der wei­ße Turm auf g4 und was das mit der eigent­li­chen Fra­ge zu tun hat.

    @MiBu
    Zwei­fa­che Umwand­lung geht m.E. nicht, Schwarz hat nur zwei Schlag­zü­ge, davon einen defi­ni­tiv auf f1, und den ande­ren auf der g‑Linie. Da bleibt kein Platz mehr z.B. den b‑Bauern nach a1 zu bringen.

  7. Stimmt, ich habe mich bei den wei­ßen Figu­ren ver­zählt, bzw. nicht beach­tet dass der Lf1 nicht zur Ver­fü­gung steht.

  8. Kein Stein am Königs­flü­gel mit Aus­nah­me des f‑Bauern kann zuletzt gezo­gen haben. Ansons­ten konn­ten nur der Bau­er d5 zie­hen, der drei schwar­ze Bau­ern gefres­sen hat, sowie wK und wD.
    Die ein­zig pro­duk­ti­ve Ver­än­de­rung der Stel­lung muss durch eine schwar­ze Figur kom­men, die Weiß auf d1, e1 oder f1 geschla­gen hat, und zwar ein Sprin­ger (ori­gi­nal oder umge­wan­delt). Damit kriegt man die schwar­ze Dame nach g1 und den wei­ßen Turm nach h2, so dass man (wie MiBu schon andeu­tet) mit einem Blo­cka­de­stein auf h3 den schwar­zen Läu­fer auf h4 ent­las­ten könn­te (der dann zurück ins Körb­chen geht, dann g7-g6, wT?6‑g6-g4, wSg8-h6-…, sT?6‑h6 etc.).
    Sieht wie die Lösung aus, aber die Figur auf h3 müss­te ent­we­der von einem der Bau­ern auf f4 oder g3 geschla­gen wor­den sein oder noch auf dem Brett ste­hen. Offen­bar ist kei­nes davon mög­lich. Hab ich jetzt bewie­sen, dass die Auf­ga­be unlös­bar ist? ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 Schachblätter

Theme von Anders Norén↑ ↑