Halloween

Zur Feier des Tages bringen wir ein Exzerpt aus dem Randspringer #76/77 (1997). Heute Abend findet dazu natürlich ein Thema-Turnier statt. Weiterführende Literatur gibt es beim Autor selbst.

Von der Kur zurück: Dr. Oetker operiert wieder

Wenn man sich einen Kiosk für deutschsprachige Schachzeitschriften als einen Schallplattenladen vorstellen würde, dann müsste man den Randspringer unter Underground oder Punkrock suchen. Aber wahrscheinlich würde es ihn gar nicht im Laden geben, genauso wenig, wie es Schallplattenläden gibt. Der Randspringer aus Südwestdeutschland hatte seine große Zeit wahrscheinlich in den Achtzigern, war dann lange Zeit… Von der Kur zurück: Dr. Oetker operiert wieder weiterlesen

Träumerei

Der spöttische Leser mag dies eher als ein „Selbstgespräch“ meinerseits werten, lange Erfahrungen mit der „Begleitsprache“ zum Schachspiel legitimieren den Autor aber gewiss zu einem Statement. (…) Vonnöten für „taktisches“ Denken ist in jedem Falle die Kenntnis und das Antizipieren der „Bilder“. Von der technischen Seite her eine gewisse Sicherheit und Schnelligkeit im Rechnen vorausgesetzt, erfordert dieserart Spielauffassung zudem eine mentale, namentlich die Neigung zur Berechnung scheinbar irrelevanter bzw. „träumerischer“ Varianten. Und das Vorverständnis um nur gelegentliche Verwertbarkeit solcher Mühen.

Rainer Schlenker: Randspringer #81 (2006)