Wiener Blut

Im Café Heine, einer meiner Schreibstuben, verkehrten damals die Freistilringer vom Heumarkt, balgten sich die Mädchen neben der Jukebox, und am Abend kamen die Schach- und Tarockspieler, die bis über die Sperrstunde hinaus blieben, wenn das Hauptlicht schon ausgeknipst wurde, und der Nachtkellnerin a guade Maut, also ein anständiges Trinkgeld hinterließen.

Helmut Schödel über den Zweiten Wiener Gemeindebezirk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.