Schachblätter

Tempo

horwitzkling1851.jpg

Eine Tüf­te­lei aus der Stu­di­en­fa­brik von Hor­witz und Kling (1851). Wie spielt man das eigentlich?

Weiß am Zug gewinnt. Ant­wor­ten bit­te als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

Knall » « Hypnotisch

16 Kommentare

  1. König ein­sper­ren, rich­ti­ges Feld wäh­len, alter Hut. :)

  2. Stefan

    2. Mai 2008 — 08:47

    Ent­schul­di­ge die Unterforderung!

  3. Hmm, mei­ne Strategie:
    Sb7 – Wenn Lxb7 isses vor­bei – also bewegt sich der König.
    Danach Kb8 und Dro­hung Kxa8 mit Umwandlung.
    Stimmt das soweit?

  4. Stefan

    2. Mai 2008 — 09:18

    1.Sb7 Ke8
    2.Kb8 Kd7
    3.Kxa8 Kc8

    Und der wei­ße König wird sein Gefäng­nis nie wie­der verlassen…

  5. Hmpf :(
    Zwei­te Stra­te­gie: ich bie­te Remis und ärge­re mich „schwarz“ ;)

  6. Stefan

    2. Mai 2008 — 12:37

    Okay, dann muss wohl Herr XXXX helfen.

  7. mmmh, also ich hät­te in die­ser Stel­lung ges­tern beim Her­ren­tagstur­nier sofort Kb8 gespielt, L muss zie­hen und dann wird mit Sb7 die Dia­go­na­le unter­bro­chen und der Bau­er zieht ein. Sieht eigent­lich sehr ein­fach aus, oder steckt da mehr dahin­ter was ich nicht sehe? (Es ist ja schließ­lich eine Schachaufgabe.)

  8. 1.Kb8 Kd8
    2.Kxa8 Kc7

    Und der wei­ße König wird sein Gefäng­nis nie wie­der verlassen…

  9. „1.Kb8 Kd8
    2.Kxa8 Kc7

    Und der wei­ße König wird sein Gefäng­nis nie wie­der verlassen…“

    Jo Kd8 remi­siert dort, weil Sb7 dann unvor­teil­haft mit Schach erfolgt. Also bes­ser z.B.:

    1.Kc8 Ke8
    2.Sc4 Ke7
    3.Kb8…and problems…

  10. Obwohl ich mich wie­der­ho­le: Bes­ser wären Auf­ga­ben mit min­des­tens sie­ben oder mehr Stei­nen. Es ist rich­tig, daß es für den indi­vi­du­el­len Löser und sei­ne Freu­de dar­an belang­los ist, aber für die gemein­sa­me Lösungs­be­spre­chung ist es nicht gut, wenn man ein­fach nur eine Daten­bank abzu­fra­gen braucht bzw. bräuchte.

    Beson­ders reiz­voll wären natür­lich Stel­lun­gen, wo sich Schach­pro­gram­me in der Vor­aus­be­rech­nung trotz End­spiel­da­ten­bank typi­scher­wei­se irren oder nicht so schnell draufkommen :-)

  11. Aber wie man sieht, rei­chen schon so ein­fa­che Auf­ga­ben um mich kom­plett aus der Bahn zu werfen :-)
    Zusätz­lich gilt das Com­pu­ter­ar­gu­ment hier nicht: wer bei Rät­seln den Rech­ner anschmeißt, hat das mit dem Rät­seln mei­ner Ansicht nach falsch verstanden.

  12. Der Wett­be­werbs­cha­rak­ter ist nicht vor­han­den, wenn jeder ein­fach in der Daten­bank nach­schau­en kann – auch wenn man das nicht muß.

    Mög­li­cher­wei­se man­gelt es mir an Naivität :-)

  13. Unter die­sem Aspekt dürf­ten aber dann nur noch Pro­ble­me gestellt wer­den, die hin­ter dem Rechen­ho­ri­zont liegen…

  14. Stefan

    5. Mai 2008 — 07:30

    Und das funk­tio­niert nicht, weil ich bemüht bin, alle Auf­ga­ben vor­her auf Rich­tig­keit und Neben­lö­sun­gen zu kon­trol­lie­ren – was aus mei­nen alten Tak­tik­bü­chern schon mal die Hälf­te aus­sor­tiert. Wett­be­werbs­cha­rak­ter sehe ich nicht (es gibt ja lei­der kei­ne Prei­se), manch­mal eher mei­nen ver­fehl­ten päd­ago­gi­schen Anspruch.

    Des­we­gen wür­de ich hier ja auch gern die voll­stän­di­ge Lösung sehen.

  15. Auch ohne jeg­li­chen per­sön­li­chen Rechen­ho­ri­zont, Com­pu­ter­ar­gu­ment oder End­spiel-DB ist die Gewinn­idee „eigent­lich“ klar:
    Wenn der wei­ße König den schwar­zen La8 gefres­sen hat, muss der schwar­ze König auf c8 ste­hen und Weiß muss dann Sa6 (oder Sd6) spie­len kön­nen. Dann hat Schwarz wegen Zug­zwang nur Kd8 oder Kd7 und Weiß ent­flieht dem Knast und gewinnt!
    Hab’s mal im Kopf pro­biert – daher kei­ne Gewähr, und wegen viel­leicht exis­ten­ter Neben­va­ri­an­ten defi­nie­re ich mich Kopf-tech­nisch als über­for­dert und las­se sie daher ein­fach weg:
    1.Kc8 Ke8
    2.Sc4! Ke7
    3.Kb8! Kd8
    4.Sd6! Kd7
    5.Sb7 Kc6
    6.Kxa8 Kc7
    7.Sc5 Kc8
    8.Sa6(d6) aus die Maus!
    Kei­ne Ahnung, ob korrekt.…

  16. Stefan

    21. Mai 2008 — 13:09

    Sehr kor­rekt. Der wei­ße Sprin­ger kann kein Tem­po gewin­nen, des­halb muss der wei­ße König das Drei­ecks­ma­nö­ver durch­füh­ren. Schwarz kann den wei­ßen König immer dann auf Dau­er ein­sper­ren, wenn der wei­ße Sprin­ger Schach sagen muss. Hof­fent­lich habe ich jetzt nicht noch mehr Durch­ein­an­der mit mei­nem Erklä­rungs­ver­such verursacht…

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