Schachblätter

Astrologie

Bei 20.4 % aller Schach­spie­ler fin­den sich Mer­kur/U­ra­nus-Aspek­te. Im Schach­spiel kommt es anschei­nend weni­ger auf neue Wege oder Inspi­ra­tio­nen an, und anschei­nend kann Ura­nus den Mer­kur nicht mit der rei­nen Logik die­nen, denn Ura­nus steht für die Aus­höh­lung der Logik, für eine Meta­lo­gik oder auch Alo­gik bzw. „Fuz­zy-Logik“ (wei­che Logik). Für eine Logik, die unbe­kann­te Geset­ze oder Regeln ambi­va­lent über­ge­hen kann, ohne des­halb falsch zu sein. Denn intui­tiv erken­ne ich z.B. die Bedeu­tung eines Him­mels­kör­pers, und es gibt kei­nen logi­schen Grund, den man anfüh­ren könn­te (und z.B. Skep­ti­ker zufrie­den stel­len würden). 

Schach­spie­ler und Kon­stel­la­tio­nen. Die Bedeu­tung der Astro­lo­gie für das Schach scheint bis­her doch sträf­lich unter­schätzt wor­den zu sein. Dan­ke an Etez für den Hin­weis auf die­sen Text.

Mochte auch » « Vor der Festung

12 Kommentare

  1. Habe ich die Argu­men­ta­ti­on rich­tig ver­stan­den: Man kann kei­ner­lei Grün­de dafür anfüh­ren, war­um Astro­lo­gie rich­tig ist, und gera­de des­halb stimmt sie? 

    Ich wer­de nie begrei­fen, wie es in der­lei Köp­fen zuge­hen muss.

  2. Ich auch nicht. Das klügs­te was man mir jemals über Astro­lo­gie sag­te war, daß man sie als von uralten Tra­di­tio­nen gepräg­te Poe­sie auf­fas­sen kann bzw. sollte.

    Abge­se­hen davon was jemand von Astro­lo­gie hal­ten mag, macht mir das gan­ze auf jeden Fall einen unlo­gi­schen Ein­druck, obgleich oben acht­mal(!) Logik, ‑logik oder logisch vor­kommt. :-) Denn sieht man sich den Gesamt­text mit sechs sol­chen Kon­stel­la­tio­nen an, so stellt man fest daß jede davon einen Anteil von rund 19…27% auf­weist (und komi­scher­wei­se in Sum­me nicht 100% ergibt; offen­bar ver­ei­nen man­che Leu­te zwei oder mehr sol­che K. auf sich). Offen­bar wur­den jeweils höchs­tens ein paar hun­dert Leu­te je Grup­pe unter­sucht. Ich bin kein Sta­tis­ti­ker, aber ich glau­be, bei einer sol­chen Qua­li­tät der Ergeb­nis­se wäre fast jede Schluß­fol­ge­rung ein Hum­bug, ob nun astro­lo­gi­sche oder andere.

    Das sieht mir eher nach (erwar­tungs­ge­mä­ßer) Zufalls­ver­tei­lung aus.

  3. Beson­ders pein­lich ist die schwach­sin­ni­ge Ver­wen­dung des (frü­he­ren) Mode­be­grif­fes „fuz­zy logic.“ Tat­säch­lich gibt es sol­che unschar­fe (das wäre die genaue­re Ãœber­set­zung) Logi­ken, die auch Wahr­heits­wer­te zwi­schen 0 und 1 zulas­sen, sie haben aber nicht mit „Alo­gik“ zu tun. (Sie sind frei­lich nütz­lich in so pro­sai­schen Din­gen wie der Steue­rungs­tech­nik, wo es ganz gut ist, wenn man auf das Zusam­men­tref­fen mehe­rer Ereig­nis­se mit fle­xi­ble­rer Ver­knüp­fung reagie­ren kann). 

    Als sie sich daher in bestimm­ten Anwen­dun­gen durch­setz­ten, sprach sich der hüb­sche Begriff lei­der her­um, und die typi­schen Hohl­hir­ne in Geisto­lo­gie und Eso­te­rik plap­per­ten ihn nach, weil sie dach­ten, es hät­te was mit „emo­tio­na­ler Intel­li­genz“ o.ä. zu tun…

    (Aller­dings ist auch in der Mathe­ma­tik die exten­si­ve Benut­zung des Schlag­wor­tes „fuz­zy“ – inzwi­schen auch weit in Sta­tis­tik, Opti­mie­rung etc. ver­brei­tet – ein Indiz für min­de­re Qualität).

  4. Sehr inter­es­sant. Also ich bin ja „Stern­zei­chen gro­ßer Wagen, Aszen­dent Feu­er­wehr“. Wahr­schein­lich liegt mir des­halb das schnel­le Blitz­schach so…

  5. Nein, ganz falsch. Es gibt Grün­de, war­um Astro­lo­gie über­prüft wer­den kann, die in der Erfah­rung lie­gen. Dass jemand Astro­lo­gie für „wahr“ hält, fin­det aber kei­ne sol­che beweis­kräf­ti­gen Grün­de, die für Skep­ti­ker genü­gend wären. Das ist ein Unter­schied, ob ich das eine anneh­me (Erfah­rung eines ande­ren) oder das ande­re nicht fin­den kann (Nach­voll­zieh­bar­keit für andere). 

    Logik ist all­ge­mein etwas fixier­tes, etwas fes­tes, zB 2 mal 2 = 4.

    Die Astro­lo­gie kann nichts fes­tes sein, sie ist nicht digi­tal und besteht aus NULLEN oder EINSEN Usw. Was das angeht, um den­noch zuu sagen, dass Astro­lo­gie etwas an sich hat, mit dem sich arbei­ten lässt, da geht es zB um die Spann­brei­te der Varia­blen. Die Far­be ROT zB hat eine gewis­se Spann­brei­te von Rosa bis Oran­ge. Ich könn­te das noch aus­füh­ren, aber …

    ins­ge­heim den­ke ich, dass man auf mei­nen Arti­kel nur aus Lust und Dol­le­rei ver­linkt hat, um mal wie­der zu bewei­sen, wie­viel Unsinn es in der Welt gibt.
    Da wür­de ich, weil Astro­lo­gie nun ein­mal genau so schwer zu bele­gen ist wie die gegen­sei­ti­ge Anzie­hung zwei­er Men­schen, es sei denn man hat die Erfah­rung, nur dar­auf hin­aus kom­men, im End­ef­fekt, dass man selbst Astro­lo­ge sein müss­te, um das alles zu ver­ste­hen (und nicht mal die Astro­lo­gie zu ver­ste­hen, son­dern wie das alles erst mal im Ansatz zu ver­ste­hen ist)…
    Das spa­re ich mir…
    Ich habe bestimmt genug mit Skep­ti­kern geschwätzt, um zu wis­sen, dass sol­che Dis­kus­sio­nen nichts brin­gen und nur (mei­ne) Zeit ver­schwen­den. Nichts für ungut.

    Ãœr­bri­gens wur­den 700 Schach­spie­ler untersucht

  6. P.S.

    natür­lich ist das Gegen­teil von Skep­ti­ker nicht Gläu­bi­ger, son­dern Wissender.

    natür­lich wird man als Skep­ti­ker nicht ver­ste­hen, was es heisst, von so etwas zu reden, wie Varia­blen, von wegen Spann­brei­te zwi­schen Oran­ge und Rosa…

    natür­lich wird man nicht nach­voll­zie­hen kön­nen, was damit gemeint ist, dass näm­lich nicht erst die­se Sym­bo­le von Pla­ne­ten etwas vor Augen füh­ren, son­dern der ANDAUERNDE Ver­gleich zwi­schen Lebens­er­eig­nis­sen und die­sen Sym­bo­len einen Zusam­men­hang aufstellt…

    Und es ist schon auf­fäl­lig, wie oft bei Skep­ti­kern der Begriff schwach­sin­nig, pein­lich, hum­bug auf­tau­chen, die für mich bele­gen, dass man ein­fach nichts von Astro­lo­gie hält, bevor man sich mit ihr unvor­ein­ge­nom­men aus­ein­an­der­ge­setzt hat.

    Ich wäre zum Bei­spiel nie auf den Gedan­ken gekom­men, Linux für Mist zu hal­ten, bevor ich es nicht getes­tet hät­te. Aber wie kann man etwas tes­ten, und dann dar­über urtei­len, wenn man davon kei­ne Ahnung hat? Ich konn­te nur einen kri­ti­schen Bericht über Linux schrei­ben, weil ich mich da ein­ge­ar­bei­tet hat­te und dann erkannt habe, wie viel Schwach­sinn in Linux liegt.
    Das ist aber nicht bei der Astro­lo­gie der Fall gewesen.

    Also in den Köp­fen sol­cher Astro­lo­gen geht es nicht viel anders vor, als wie in ande­ren, zb euren Köp­fen. Man­che beschäf­ti­gen sich mit dem, ande­re mit dem. Etwas zu beur­tei­len, … ein biss­chen gerech­ter könn­te es zuge­hen. Sie­he, was ich zu Linux (oben) gesagt habe.

    Grü­ße

  7. Stefan

    29. März 2009 — 07:09

    @Stefan: Ich ver­ste­he die Astro­lo­gie nicht und hal­te davon auch nichts. Inter­es­sant wur­de dein Arti­kel für mich, weil er einen Zusam­men­hang zum Schach­spiel her­stellt, was ja das The­ma die­ses Blogs ist. Jeden­falls woll­te ich mich nicht über dich lus­tig machen und freue mich, dass du hier mitdiskutierst.

  8. Also sind 700 (oder doch 802?) Schach­spie­ler unter­sucht wor­den, und her­aus­ge­kom­men ist daß sie gleich­mä­ßig über die­se Kon­stel­la­tio­nen bzw. Aspek­te ver­streut sind. Das­sel­be scheint – mit klei­nen Schwan­kungbrei­ten, die m.E. schon durch die klei­nen Sam­ples erklär­bar sind – auf die diver­sen ande­ren Per­so­nen­grup­pen zuzutreffen.

    Daher erüb­ri­gen sich Inter­pre­ta­ti­ons­ver­su­che: Man erkennt bei einer sol­chen Ergeb­nis­la­ge kein her­vor­tre­ten­des Merk­mal einer bestimm­ten Grup­pe. DAS ist der Punkt den ich her­aus­ar­bei­ten woll­te, nicht ob es dabei um astro­lo­gi­sche Kon­stel­la­tio­nen oder etwas ganz ande­res geht, das nicht mit den Beru­fen in einem Zusam­men­hang steht. Also z.B. könn­te man so auch Sta­tis­ti­ken über die Län­ge der Vor­na­men oder über die Lieb­lings­far­ben erstellen…

    Das hat also nichts damit zu tun, was ich von Astro­lo­gie an sich halte.

    Ich behaup­te, wenn man 100.000 Schach­spie­ler (oder Poli­ti­ker, oder Kom­po­nis­ten, usw.usf.) nach sol­chen Sachen absucht, kommt man nahe­zu exakt auf das­sel­be, was man bei 100.000 zufäl­lig zusam­men­ge­wür­fel­ten Leu­ten festellt. (Ledig­lich auf die­sel­be Ver­tei­lung der Geschlech­ter muß wohl geach­tet wer­den; die ja im Schach stark von 50–50 abweicht.)

    Eine ein­fa­che hypo­the­ti­sche Ãœberlegung:

    Wür­de man anhand einer aus­rei­chend gro­ßen Anzahl von Schach­spie­lern her­aus­fin­den, daß bestimm­te Geburts­mo­na­te deut­lich(!!) häu­fi­ger ver­tre­ten sind als in der Durch­schnitts­be­völ­ke­rung, dann wäre DAS sozu­sa­gen ein Ergeb­nis. Kommt man aber auf die, wie ich anneh­me, übli­chen ~7%…9%, so gibt es m.E. nichts zu inter­pre­tie­ren, außer daß man sagen könn­te, Schach­spie­ler unter­schei­den sich dies­be­züg­lich nicht vom all­ge­mei­nen Bevölkerungdurchschnitt.

    Wobei ich anneh­me daß das tat­säch­lich so ist, ohne es jedoch ermit­telt zu haben.

    (Auf Zehn­tel­pro­zent-Abwei­chun­gen kommt es dabei selbst­ver­ständ­lich nicht an!)

  9. Wider­le­gungs­ver­su­che mit­tels belie­bi­ger Aus­le­gung der Sta­tis­tik, wer­den wohl erst dann miss­lin­gen (also die Bele­gung gelin­gen), wenn man 100% oder sagen wir 90% Stim­mig­keit vorfindet.

    Der , der sich mit Astro­lo­gie aus­kennt, und weiss, dass das Leben nicht voll­stän­dig mit den 7 Pla­ne­ten ein­ge­fan­gen wer­den kann, nach dem Mot­to: Mor­gen um 17:33 wirst du an einen roten Ten­nis­schuh den­ken, usw. (Wahr­sa­gen ist nicht mög­lich mit Astro­lo­gie). Also ein kom­pe­ten­ter Astro­lo­ge weiss, dass man mit den 7 Pla­ne­ten bzw ihrer Him­mels­stän­de: nur die eine Hälf­te hat, und die ande­re Hälf­te befin­det sich in den beob­acht­ba­ren Ereig­nis­sen. Man muss bei­des zusam­men betrach­ten. Das tut man zB in der Geburts­as­tro­lo­gie: man schaut, was ist das für ein Mensch (ohne Astro­lo­gie), erkennt dann (mit Astro­lo­gie) Radix­po­si­tio­nen, und so las­sen sich wei­te­re Aus­sa­gen bilden.

    Für den Skep­ti­ker ist das Wischi­wa­schi. Aber was solls. Für den Astro­lo­gen ist das eine wert­vol­le Hil­fe, und kei­nes­wegs auf Sug­ges­ti­on gebil­det. Man merkt das, dass es sol­che Zusam­men­hän­ge gibt, weil man den Ver­stand eben nicht aus­schal­tet. Son­dern Unter­schei­dun­gen trifft.
    Genau das pas­siert auch bei den Sta­tis­ti­ken. Einer­seits wis­sen wir, was für eine Berufs­grup­pe wir unter­su­chen, und ande­rer­seits wis­sen wir, was die Pla­ne­ten in der Astro­lo­gie bedeuten.

    Wenn Merkur/Uranus zusam­men kom­men, spricht das eher für Erfin­der als wie für Schach­spie­ler. Aber wenn Merkur/Chiron zusam­men­kom­men, erwar­ten wir kla­re Ana­ly­tik und Kri­sen­be­wusst­sein. Mit der Sta­tis­tik , die auch nur mini­ma­le Spit­zen und Täler auf­weist, über­rascht UNS das vor­lie­gen­de Ergeb­nis nicht.

    Wir erken­nen zB ande­re Aus­sa­gen, die mit sol­chen Sta­tis­ti­ken getrof­fen wer­den. Zum Bei­spiel Pla­ne­ten, wo wir fürs Schach­spie­len kei­ne beson­de­re Rele­vanz erwar­ten, und sehen da eben kei­ne Spit­zen. Aber bei den Pla­ne­ten­paa­ren, wo wir es erwar­ten wür­den, bil­den sich die Spitzen.
    So arbei­tet Astro­lo­gie. Astro­lo­gie ist kei­ne Mathe­ma­tik, oder so eine schwa­che Sta­tis­tik, wo man der sta­tis­ti­schen Aus­sa­ge einen gewis­sen Schwel­len­wert bei­misst (90% ist nur gül­tig usw.). Der Schwel­len­wert guter Sta­tis­tik liegt im Ver­gleich (sie­he den Arti­kel , wo ver­schie­de­ne Pla­ne­ten­paa­re und nicht nur einer gemes­sen wur­de), . Gut soll heis­sen: brauchbar.

    Grü­ße

  10. Noch mal: Sta­tis­tik nur nach Zah­len und EINER Varia­ble (erwar­te­ter Wert) ist eine ver­ein­fach­te Sta­tis­tik, die zwangs­lläu­fig hohe Spit­zen brin­gen muss.

    Aber hier han­delt es sich um meh­re­re Varia­blen, die in Betracht und Ver­gleich gezo­gen wer­den und wo es auch an weit­ge­hend unver­än­der­li­che Prä­mis­sen gebun­den ist. Wir unter­su­chen mit der Sta­tis­tik nicht die­se hilf­lo­sen Son­nen­stän­de, die nie­mals zei­gen wer­den, dass Astro­lo­gie funk­tio­niert. Nach dem Mot­to: Alle Wid­der sind Krie­ger, oder alle Wid­der sind risi­ko­be­reit. Sol­che Sta­tis­ti­ken sind (par­don:) Hum­bug. Denn das wäre eine Astro­lo­gie, von der wir nur träu­men könn­ten, die wäre sicher unmög­lich in einer so kom­ple­xen Welt, die ja eben NICHT deter­mi­nis­tisch ist son­dern inner­halb eines RAHMENS, gewis­se Frei­räu­me erlaubt. Eine Son­ne in Wid­der (also ein Mensch mit Son­ne in Wid­der) kann erst genau­er bne­schrie­ben wer­den, wenn wir das gan­ze Radix betrach­ten. Dass hin und wie­der Sta­tis­tik funk­tio­niert, zeigt mei­ne For­schung, aber da kommt es auf die rich­ti­ge Fra­ge­stel­lung an. Und wer nichts weiss über die Astro­lo­gie, kann die­se Fra­gen ja nicht stel­len, son­dern glaubt zB, was alle glau­ben gelernt haben. Dass zb Astro­lo­gie Wahr­sa­ge­rei wäre.
    Auch unter Astro­lo­gen gibt es die­se Täu­schung und sie ver­su­chen sich in Pro­gno­se, die dann zu 70% fehl geht.
    Meist auch des­halb, weil es dar­un­ter vie­le schlech­te Astro­lo­gen gibt, die ver­nach­läs­si­gen, dass eben alles nur Rah­men­be­din­gun­gen hat. Man kann aber Ten­den­zen beschrei­ben, so habe ich für die­sen Frühjahr/Sommer bereits ange­kün­digt, dass wegen der Chiron/Neptun Kon­junk­ti­on die „fau­len Kre­di­te“ der Ban­ken ein The­ma sein wer­den, was sich bewahr­hei­tet hat. Aber zu sagen, die Hypo Real geht plei­te ist nicht so leicht mög­lich, wenn man nicht gleich­zei­tig auch etwas von den Ten­den­zen der nor­ma­len Ereig­nis­se auf deren wahr­schein­li­chen Ver­lauf kommt. Also unastro­lo­gisch,. Astro­lo­gisch kön­nen wir aber Zeit­punk­te bestim­men. Bis Mai ist pas­siert da was mit den fau­len Kre­di­ten. So mei­ne Ein­schät­zung, aber was? , das ist schwe­rer zu sagen. Und das soll­te jetzt nur ein Bei­spiel sein.

  11. Noch­mal ganz ein­fach: Wenn ein Zusam­men­hang zwi­schen Schach­spie­len (= deut­li­che Hin­ga­be eines Men­schens an das Schach­spiel) und dem oder den Tier­kreis­zei­chen, unter dem sol­che Men­schen mehr­heit­lich gebo­ren sind, bestün­de, dann hät­te man das doch schon längst bemerkt! Offen­bar ist das nicht der Fall. Ich habe sehr(!) viel an Schach­li­te­ra­tur aller Art gele­sen und stu­diert. Nir­gends gibt es den gerings­ten Hin­weis dar­auf daß irgend­ein Stern­zei­chen über­durch­schnitt­lich oft ver­tre­ten ist. Das The­ma kommt viel­mehr über­haupt nicht vor.

    Ist das so oder nicht? Ent­spricht die Ver­tei­lung der Schach­spie­ler auf die Stern­zei­chen dem all­ge­mei­nen Durch­schnitt oder nicht?

    Das ist die Grund­fra­ge, und wenn die Ver­tei­lung schlicht und ein­fach dem Durch­schnitt ent­spricht, erüb­rigt sich dies­be­züg­lich jede wei­te­re Diskussion.

  12. Immer­hin hat mir die Namens­gleich­heit der bei­den Ste­fans nach anfäng­li­cher Ver­wun­de­rung mit einem klei­nen Aha-Effekt ein Schmun­zeln auf die Lip­pen gezau­bert. Ansons­ten fällt mir zu der The­ma­tik nur Vin­ce Eberts Kühl­schrank­prin­zip ein, des­sen Resü­mee lau­tet: „[Wis­sen­schaft] ist natür­lich extrem lang­wie­rig und auf­wän­dig, des­we­gen kann ein Eso­te­ri­ker in fünf Minu­ten auch mehr Unsinn behaup­ten als ein Wis­sen­schaft­ler in sei­nem gan­zen Leben wider­le­gen kann.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Copyright © 2021 Schachblätter

Theme von Anders Norén↑ ↑