Schachblätter

Mochte auch

Wer soll­te es lesen? Leser, die Car­los Ruiz Zafón, Ste­fan Zweig und Dani­el Kehl­mann schät­zen – alle drei nichts für mich.

Mika­el Kro­ge­rus im Frei­tag über „Die letz­te Par­tie“ von Fabio Stas­si. Eine ver­nich­ten­de Kri­tik des Buches aus Schach­spie­ler-Sicht hat Bona­ven­tu­ra geschrie­ben.

Eugen Roth: Die Meister » « Astrologie

5 Kommentare

  1. M.K. meint: „Die Ãœber­set­zung ist ver­mut­lich sehr gut.“ D.h., er ist ver­mut­lich kein Schach­pro­fi; Begeis­te­rung kam bei ihm trotz­dem kei­ne auf. – Aus Bona­ven­turas amü­san­ter Kri­tik erfah­ren wir, daß die deut­sche Ãœber­set­zung nicht das ein­zi­ge Pro­blem die­ses offen­bar auch im Ori­gi­nal furcht­ba­ren Romans ist.

    Die Idee, eine Par­tie als Gerüst eines Schach­bu­ches her­zu­neh­men, wur­de übri­gens auch in „Acht mal Acht“ von Ernst Stro­uhal umge­setzt (Rubin­stein-Grün­feld, Karls­bad 1929). Das ist aber kein Roman, son­dern ein ziem­lich volu­mi­nö­ses Werk zur Schach­ge­schich­te. Es erschien spä­ter noch­mals, kos­ten­güns­ti­ger, unter dem Titel „Schach – Die Kunst des Schach­spiels“, Rest iden­tisch. Es kommt auf Amazon.de vor:
    http://www.amazon.de/Schach-Kunst-Schachspiels-Ernst-Strouhal/dp/3933203252/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1238353397&sr=8–1
    Die dort ste­hen­den Kun­den­re­zen­sio­nen sind recht unter­schied­lich aus­ge­fal­len, und teil­wei­se wit­zig zu lesen, z.B. „Wir sehen einen Opa, der in einem Ast­loch kau­ert“ (über ein Mar­cel Duch­amp zei­gen­des Photo).

  2. Wenn ich mich recht erin­ne­re, hat auch Arra­bal in »Hohe Tür­me trifft der Blit­z« (Köln, 1986) eine ein­zi­ge Par­tie als Rah­men für sei­ne Erzäh­lung gewählt. Ich besit­ze das Buch aber schon lan­ge nicht mehr und kann es des­halb nicht nachschauen.

  3. Es stimmt: Capa­blan­ca-Tar­ta­kower 1922. Ich ken­ne das Buch nicht, aber Goog­le fand auf Zeit.de eine lan­ge Bespre­chung der „Hohen Tür­me“, von 1986. Damals spiel­ten Kas­parow und Kar­pow gera­de einen ihrer zahl­rei­chen WM-Kämp­fe, was den Rezen­sen­ten zu Ver­glei­chen ange­regt hat. Ob und wie ihm der Roman gefal­len hat, konn­te ich dar­aus nicht so ganz ent­neh­men. Jeden­falls scheint es in die­ser Geschich­te ziem­lich „wild“ zuzu­ge­hen, und ich füh­le mich durch die Schil­de­run­gen eher abgestoßen. :-)

  4. Nicht zu ver­gess­sen „Die Plät­ze der Stadt“ von John Brun­ner nach einer
    Par­tie Stei­nitz – Tschi­go­rin. John Brun­ner war frü­her einer mei­ner Lieb­lings­au­toren („Schock­wel­len­rei­ter“ e.t.c)…

  5. In der Tat kann ich mich woh­li­gen Her­zens auch an das Brun­ner-Buch erinnern.

    Die Umset­zung in lite­ra­ri­scher Form sind lei­der jedoch eher min­de­rer Qua­li­tät, noch schlim­mer sind Fernsehspiele 

    (Vor Jahr und Tag gab es z. B. einen schreck­li­chen Kri­mi der die Mann­hei­mer Innen­stadt als Schach­brett nutz­te und der Täter bspw. einen Bau­ern auf dem Mann­hei­mer Markt im Qua­drat e4 meu­chel­te. Die voll­stän­di­ge Schach­fer­ne trieb mir am Bild­schirm den Schaum vor den Mund, ein kos­ten­lo­ser Bera­ter aus einem Schach­ver­ein hät­te Wun­der gewirkt.

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