Eugen Roth: Die Meister

Ein Mensch sitzt da, ein schläfrig trüber,
Ein andrer döst ihm gegenüber.
Sie reden nichts, sie stieren stumm.
Mein Gott, denkst Du, sind die zwei dumm!
Der eine brummt, wie nebenbei
Ganz langsam: T c6 – c2.
Der andre wird allmählich wach
Und knurrt: D a3 – g3: Schach!
Der erste, weiter nicht erregt,
Starrt vor sich hin und überlegt.
Dann plötzlich, vor Erstaunen platt,
Seufzt er ein einzig Wörtlein: Matt!
Und die Du hieltst für niedre Geister,
Erkennst Du jetzt als hohe Meister!

7 Kommentare

  1. Die spärlichen Angaben im Gedicht scheinen nicht auszureichen, um daraus eine Retro-Aufgabe zu konstruieren.

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