Die Ber­li­ner Zei­tung leis­tet sich noch immer eine Schach­spal­te, in der Paul Wer­ner Wag­ner Schach­meis­ter der Ver­gan­gen­heit vor­stellt, vor­zugs­wei­se mit „Ostblockhintergrund“. In der Aus­ga­be vom 02.06.2007 wid­me­te er sich der Iko­ne des Meck­len­bur­ger Schachs, Artur Hen­nings aus Schwe­rin, der lei­der seit 2003 nicht mehr am Leben ist. Die aus­ge­wähl­te Par­tie von den DDR-Meis­ter­schaf­ten 1967 (Meis­ter wur­de Wolf­gang Pietzsch) kenn­zeich­net den schar­fen Stil Artur Hen­nings sehr gut. Ob das Opfer kor­rekt war, ist dabei nicht so sehr erheb­lich. Gran­di­os ist die Par­tie allemal.

Artur Hen­nings – Gün­ther Möhring
Col­ditz 1967
B89 Sizi­lia­ni­sche Verteidigung

1.e4 c5 2.Sf3 Sc6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 d6 5.Sc3 e6 6.Le3 Sf6 7.Lc4 Le7 8.De2 0–0 9.0–0–0 Dc7 10.Lb3 a6 11.g4 b5 12.g5 Sxd4 13.Lxd4 Sd7 14.Thg1 Sc5 15.Dh5 b4 (D) 16.Lf6 Te8 17.Tg3 bxc3 18.Th3 cxb2+ 19.Kb1 Lxf6 20.gxf6 Kf8 21.e5 Se4 22.fxg7+ Ke7 23.Dh4+ f6 24.Dxe4 d5 25.g8D Txg8 26.Dxh7+ 1–0

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