Schachblätter

Auf den ersten Blick …

… scheint die­se Auf­ga­be gar nicht so furcht­bar schwer zu sein. Schließ­lich lau­tet die For­de­rung, dass der Wei­ße den Schwar­zen schnellst­mög­lich matt­set­zen soll. Trotz­dem hat die­ses dem Buch „Mathe­ma­tics and Chess“ von Miodrag Pet­ko­vic ent­nom­me­ne Bei­spiel eine ordent­li­che Tücke auf­zu­wei­sen. Die Vor­ga­be ver­bie­tet es dem Wei­ßen näm­lich zusätz­lich, sei­nen König zu bewegen!

Also, Weiß zieht (nur die Dame!) und setzt matt. Die kür­zes­te Lösung wird mit einem aner­ken­nen­den Kopf­ni­cken belohnt!

Kategorien: Schachaufgaben

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6 Kommentare

  1. Sieht aus, als wäre bei euch der Ikte­rus unterwegs.

  2. Ist schon auskuriert.

  3. 16 Züge! Nach meh­re­ren Anläu­fen: 1.Dg6 Ke7 2.Df5 Kd6 3.De4 Kd7 4.De5 Kd8 5.De6 Kc7 6.Dd5 Kc8 7.Dd6 Kb7 8.Dd8 Ka7 9.Dc8 Kb6 10.Dd7 Kc5 11.De6 Kb5 12.Dd6 Ka5 13.Db4+ Ka6 14.Db8 Ka5 15.Db7 Ka4 16.Da6 matt. Wer bie­tet weniger?

  4. Katchumo

    18. Februar 2006 — 16:14

    Wie geht es wei­ter nach 2…Ke8 statt Kd6?

  5. Katch­u­mo hat recht, der sK muss im Sin­ne des größ­ten Wider­stan­des so lan­ge wie mög­lich am obe­ren Rand blei­ben. Dann soll­te die Gewinn­idee wie folgt aussehen:

    1. Dh7 Ke8 2. Dg7 Kd8 3. Df7 Kc8 4. De7 Kb8 5. Dd7 Ka8 Die kri­ti­sche Stel­lung. Weiss muss dem Geg­ner das Zug­recht abtre­ten. 6. Dd5+! Ka7 (Kb8 7. Dc6) 7. Db5 Ka8 8. Dd7 Nun ist Schwarz dran. Kb8 9. Dc6 bug­siert ihn um die Ecke. Ka7 10. Dc8 Kb6 11. Dd7 Kc5 ( oder Ka6 12. Dc7 Kb5 13. Dd6 s.u.) 12. De6 Man sieht hier, dass die Auf­ga­be nur mit einem wK auf c3 (bzw. f6, f3, c6) klappt. Er deckt die Matt­stel­lung auf zwei Rän­dern ab und kon­trol­liert gleich­zei­tig das Aus­bruchs­feld d4. 12.…Kb5 13. Dd6 Ka5 14. Db4+ (14. Dc6 wäre the­ma­tisch, aber lei­der patt). Ka6 15. Db8 Ka5 16. Db7 Ka4 17. Da6 matt.

  6. Katchumo

    28. März 2006 — 16:06

    Sehr gut! Und so kann ich jetzt sehr geschickt über­spie­len, dass ich immer wie­der ver­ges­sen habe, die kor­rek­te Lösung zu lie­fern. Gedächt­nis­leis­tung man­gel­haft! Wenigs­tens blieb so Meis­ter O die Mög­lich­keit, die abso­lut rich­ti­ge Lösung zu lie­fern und sich das aner­ken­nen­de Kopf­ni­cken red­lich zu verdienen.

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