Schachblätter

Ausweg

Mal wie­der eine End­spiel­auf­ga­be. Ich weiß nicht, ob die­se Stel­lung nicht ohne­hin remis ist. Weiß kann jeden­falls nur Fort­schrit­te machen, wenn er mit sei­nem König den schwar­zen b‑Bauern atta­ckiert. Der Schwar­ze fand einen höchst amü­san­ten Aus­weg, der die­sen Plan dau­er­haft ver­hin­der­te. Aber jetzt habe ich wohl schon zu viel ver­ra­ten (Kozul-Zaja, Pula 1997).

Schwarz am Zug hält remis. Ant­wor­ten bit­te wie immer als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

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2 Kommentare

  1. Das Schlüs­sel­wort ist „amü­sant“: Wo gehört ein Sprin­ger auf (fast) kei­nen Fall hin? Genau!

    Also 1.…Sd2 mit ziel­stre­bi­gem Drang in die Ecke. Auf 2. Lc5 ein­fach Sc4 zurück, der Ein­schub von 2. Le5 Ke7 soll­te auch nicht hel­fen, und auf den nor­ma­len Königs­marsch 2. Ke5 zum b‑Bauern ver­wirk­licht sich die Idee: 2.…Sb3 3. Kd5 Sa1! nebst b3 und der bau­er ist dau­er­haft gedeckt – a1 und b3 sind nicht gleich­zei­tig vom wK angreif­bar, und der Läu­fer hat über­haupt kei­ne Zie­le auf dem Brett. Kf7 kann nicht ver­trie­ben wer­den, da Schwarz die Abwar­te­zü­ge Sa1-c2-a1 hat.

  2. admin

    6. Juli 2007 — 08:40

    Sehr hübsch, oder? Zaja spiel­te 1…Sa5, aber das dürf­te kei­nen Unter­schied machen. Es gehört schon eine Men­ge Phan­ta­sie dazu, das in einer prak­ti­schen Par­tie zu finden.

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