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Beim Durchblättern alter Schachzeitungen (4)

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1n6/2k4K/5P2/3P1P2/8/8/8/4b3 w – - 0 0

… fand ich die­se klei­ne Réti-Studie (Schach­ma­ty Lis­tok). Gegen mich mit Schwarz wäre die Stel­lung ohne­hin remis, objek­tiv betrach­tet muss sich Weiß doch noch ein biss­chen anstrengen.

Weiß zieht und hält remis. Ant­wor­ten bit­te als Kommentar. 

Kategorien: Schachaufgaben

Beim Durchblättern alter Schachzeitungen (5) » « Schwul

6 Kommentare

  1. Ich sehe ein Patt am Hori­zont auf­blin­ken… Die Haupt­va­ri­an­te ist:
    1.d6+ Kxd6 2.f7 Ke7 3.Kg7 Lc3+ 4.f6+ Lxf6+ 5.Kg8 Sd7 6.f8D+ Sxf8.

  2. Da sieht man mal wie­der, was pas­siert, wenn die Auf­ga­ben zu ein­fach sind:)
    Kaum ein­ge­stellt, schon gelöst :o

  3. Stefan

    11. August 2009 — 15:36

    Nicht die Auf­ga­ben sind zu ein­fach, die Leser­schaft ist zu gebildet!
    BTW @ElNino: War­um hast du eigent­lich nicht aufgelöst?

  4. Wie gesagt: „Kaum ein­ge­stellt, schon gelöst“ Ich hät­te es aber sowie­so nicht rausbekommen ;)

  5. @ElNino: Nur nicht so pes­si­mis­tisch sein; die­se Stel­lung erfor­der­te kein gro­ßes Vari­an­ten­be­rech­nen. Der Vor­teil einer Stu­die gegen­über einer Par­tie­stel­lung besteht ja eben dar­in, dass es kein „über­flüs­si­gen Figu­ren“ gibt. Wenn man sieht, dass S droht, mit Lb4 und Sd7 alle Bau­ern von W an die Ket­te zu legen, kann man mit der Aus­schluss­me­tho­de schnell fest­stel­len, dass 1.f7 oder Kg~ nicht gehen (kommt immer Lb4), schon kann es nur d6+ sein mit der offen­sicht­li­chen Funk­ti­on, die Dia­go­na­le a3-f8 zu ver­stel­len. Und nach 1.-Kxd6 muss man nur eine Patt­stel­lung suchen, denn es ist leicht zu erken­nen, dass der f‑Bauer auf­ge­hal­ten wird. Wie aber soll­te man sonst Remis hal­ten? Und damit es Patt wird, muss man den L auf die lan­ge Dia­go­na­le zwin­gen – daher Kg7 etc.
    Das Lösen von Stu­di­en ist häu­fig in ers­ter Linie nicht eine Sache der Spiel­stär­ke, son­dern der Fähig­keit, die typi­schen Moti­ve zu erken­nen und die Funk­ti­on der ein­zel­nen Stei­ne. Und hier war W mit K und 3B ja recht zugarm.

  6. Viel­leicht soll­te noch das ande­re Motiv erwähnt wer­den, wel­ches ein paar Halb­zü­ge mehr umfasst (und fol­ge­rich­tig auch mehr Zeit bei mir benötigte):

    1.d6+ Kxd6 2.f7 und jetzt Sd7 3. Kg7 Lc3 4. Kg8 Sf6 (ansons­ten Ãœber­lei­tung in Patt­va­ri­an­ten mit/ohne f‑Bauern) 5. Kg7 Sg4 6. f6 Lf6 7. Kg6 Ke7 8. f8D Kf8 9. Kf5 =

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