Der Soldat

Der Soldat findet seine Entsprechung im westlichen Schach im Bauern. Genau wie dieser ist er quantitativ gesehen die stärkste Figur – jede Seite verfügt zum Beginn des Spiels über fünf Soldaten. Der Soldat bewegt sich anfangs ein Feld nach vorn, einen Doppelschritt gibt es nicht. Zum Ausgleich dafür besetzen die Soldaten aber schon in der Grundstellung die vierte Reihe. Ãœberschreitet der Soldat den Fluss, vergrößert sich seine Spielstärke, er kann danach auch ein Feld seitwärts ziehen. Rückwärts kann der Soldat nicht ziehen. Wie alle Figuren im Xiangqi (bis auf die Kanone) schlägt auch der Soldat so, wie er zieht. Anders als beim westlichen Schach wird nicht schräg geschlagen. Daraus folgt, dass ein Soldat nicht durch eine andere Figur blockiert werden kann, was seine Kraft besonders jenseits des Flusses erhöht. Die Bauernumwandlung kennt das chinesische Schach nicht. Erreicht der Soldat die gegnerische Grundreihe, kann er noch noch zur Seite ziehen. Man nennt ihn dann Veteran.

Im Diagramm kann der rote Soldat auf c4 den schwarzen Soldaten auf c5 schlagen, nicht jedoch den Soldaten auf d4. Umgekehrt bedroht indessen nicht nur der schwarze Soldat auf c5, sondern auch der schwarze Soldat auf d4 den roten Soldaten auf c4. Er hat den Fluss überschritten und darf seitwärts ziehen. Wie Rot am Zug sogar mattsetzen kann, findet ihr sicher selbst heraus.

Kategorien: Xiangqi

7 Kommentare

  1. admin

    23. Mai 2007 — 19:30

    Nur eine Frage zum redaktionellen Verständnis:
    a) zu schwer?
    b) zu leicht?
    c) egal?
    d) Ist doch gar keine Aufgabe.

  2. admin

    24. Mai 2007 — 09:26

    Wer A sagt, hat nicht richtig aufgepasst, fürchte ich.

  3. Wer A sagt, kann hier schlecht B sagen. Gehöre ich eigentlich bei dieser Frage zur Zielgruppe?

  4. admin

    24. Mai 2007 — 15:18

    Ja, natürlich. Alle sind Zielgruppe. Alle außer C.

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