Eng (2)

lossin4
8/3R4/8/3p1Qnk/8/4BpP1/5Np1/6K1 w – – 0 1

Unser Leser Losso hat in den letzten Monaten eine beeindruckende Karriere als Schachproblemist gestartet, was mich sehr freut. Sogar in der Schwalbe finden sich mittlerweile seine Aufgaben, die — und das ist wahrscheinlich noch schwerer zu schaffen — dort von den Experten durchaus wohlwollend kommentiert werden.

Wir bringen seine Lieblingskategorie, ein Selbstmatt in sechs Zügen (harmonie #105). Zwei Lösungen! Antworten bitte wie immer als Kommentar.

[Edit: Diagrammfehler korrigiert, danke für den Hinweis!]

9 Gedanken zu „Eng (2)“

  1. Und ich ärgerte mich, dass der sK nach 1.Ld4 patt steht oder nach 1.Th6# o.ä. über g7 wegrennt…!
    Nunmehr könnte es mit 1.Ld4 Kh6 2.Sg4+ Kh5 3.Lf2 d4 losgehen. Danach 4.Td6 d3 5.Sh2 d2 6.Dh3+ Sxh3# – damit sollte die Aufgabe zu 50% gelöst sein.

  2. Schön, schön, aber was hilft es mir, wenn ICH die zweite Lösung nicht finde, sondern nur so’n doofes Programm?
    [Ich frage mich ja, ob der Dia-Fehler eine tiefere Bedeutung hat und die Zweilösung mit 1.Td6 anfängt, um nach d4 mit 2.g4+ fortzusetzen.:sK muss nach h4 und später nach g3. Allerdings muss man sich dann beeilen, um alle Steine die Kontrolle über f2 abgeben zu lassen, den d-Bauern einzukassieren und den Kg3 patt zu setzen, dann wäre 6.-f2# erzwungen. Habe in der Richtung noch nichts gefunden, aber ebensowenig ein anderes Mattbild. Kann natürlich auch der sprichwörtliche Holzweg sein.]

  3. 1. Hhm, wie mag der Diagrammfehler nur zustande gekommen sein? So hat doch alles sein Gutes! (unbekannter chinesischer Philosoph)
    2. b zu w korrigiert, danke! Ich werde FEN auf meine alten Tage wohl nicht mehr lernen…

  4. Der Diafehler ist noch verdächtiger, wenn man den von mir nicht bemerkten Fehler beim FEN-string ins Kalkül zieht, muss die Stellung NACH dem Schlüssel und mit Schwarz am Zug gewesen sein, die Du da reinkopiert hast…
    Zweitlösung geht also mit 1.Td6 d4 los, wer versucht sich an diesem s#5?

  5. Ich freue mich natürlich sehr über die freundlichen Worte von Stefan. Die zweite Lösung ist in der Tat die verstecktere. Allerdings ist das hier eher ein schlichtes Rätsel, von denen ich mich eigentlich auf Dauer eher emanzipieren möchte. Allerdings habe ich noch eine Zusatzaufgabe: Eine dritte Lösung ergibt sich, wenn man den sBf3 entfernt.

    Ein Wort noch zur Schwalbe: In die Selbstmattspalte der Schwalbe zu kommen ist meines Erachtens derart schwierig, dass man mit positiven Kritiken nahezu immer rechnen kann. Auch jetzt bekomme ich gelegentlich Stücke wieder zurück, bei denen ich dachte, dass sie gut sind. An das Anspruchsniveau gewöhne ich mich nur langsam.

  6. Eine weitere Zusatzaufgabe ergibt sich, wenn man die weiße Dame entfernt: Es entsteht ein konventionelles #7, allerdings auch mit zwei Lösungen. Ob diese Entdeckung einen problemschachlichen Wert hat weiß ich zwar nicht – sorry, falls es eher eine Verunstaltung ist – aber immerhin sind die jeweils ersten Züge der zwei #7-Varianten stille Züge. Der Verlauf beider sieht sehr unterschiedlich aus.

    (Ich habe das natürlich wiederum mit Hilfe von ChestUCI herausgefunden. Die Engine gibt bekannt, daß ein #6 oder kürzer ohne die wD nicht existiert.)

  7. @PB:
    Die von Dir genannte Variante erfüllt nicht die Mindestvoraussetzungen an ein Schachproblem. Die vollzügigen Varianten sollten beispielsweise dualfrei bleiben und es sollte sich kein unübersehbarer Variantenwust ergeben.
    Aber eine Verunstaltung würde ich es nicht nennen, es hat ja mit meinem Problem eigentlich gar nichts mehr zu tun.

    Vielleicht bekommen wir hier ja mal eine Blogproduktion hin. Das wäre lustig.
    Also Stefan: Gib uns ein Thema vor und dann setzen wir das mit vereinten Kräften hier um.

  8. Immer noch keine Lösung.
    Kleiner Tipp: Die Variante startet mit 1.Td6 d4 und endet mit Zugzwang. Außerdem ist der Mattzug ein anderer als in der ersten Variante.

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