Eng

Lloyd2
r7/6p1/6pk/4Q1N1/6pK/5N2/8/1b6 w – – 0 1

Ich arbeite einfach weiter den vom Leser HL eingereichten Aufgabenzettel ab (wahrscheinlich wurden damit schon die armen Novizen beim Kinderschach gequält). Das hier ist ein erstaunliches Problem von Sam Loyd (Saturday Chronicle 1855) und — völlig orthodox (mittlerweile ja eine Seltenheit hier).

Matt in drei Zügen. Antworten bitte als Kommentar.

25 Kommentare

MiBu 19. März 2011

Das ist leicht – der absurdeste Zug ist richtig! (Typisch Lloyd eben.)

Krizzy 19. März 2011

Hmmm. Der absurdeste Zug ist wohl 1. Da1. Wird das Matt?
1. …, Txa1 2. Se5 könnte ja tatsächlich was werden.
Aber was kommt nach 1. …, Te8?

Werner Berger 19. März 2011

Hmmm .. dann muss man wohl nach einem beinahe ebenso absurden Zug suchen, der 1…Te8 unterbindet.

Nordlicht_70 19. März 2011

Darum müsste vermutlich die Dame einen solch absurden Zug machen, der Te8 bzw Ta5 oder auch Ta2 mit Zwischenschach auf h2 aus dem Spiel nimmt, denke ich….

MiBu 19. März 2011

Ich bekenne mich schuldig – es ist nicht DER absurdeste Zug, sondern »nur« ein ziemlich absurder. Hört sich aber an, als hätte Nordlicht_70 trotz meines etwas irreführenden Hinweis den Schlüssel gefunden.

Losso 19. März 2011

»Ich arbeite einfach weiter den vom Leser HL eingereichten Aufgabenzettel ab.«

Bitte in diesem Zusammenhang auch den letzten Kommentar hier beachten.

Oder wurde Dein Schwalbe-Abo immer noch nicht bearbeitet ;o)

ElNino 21. März 2011

1.Db8?

HL 21. März 2011

1…La2!

ElNino 21. März 2011

Fies;-)

ElNino 21. März 2011

1.De4?

HL 21. März 2011

Nana Sven, du ballerst doch auch nicht mit Schrot auf Fliegen, oder?

Also: 1.Db8! La2! 2.?

ElNino 21. März 2011

2.Dh2? Bel. 3.Kxg3/h3 matt??

ElNino 21. März 2011

Bei 2….gxf3 natürlich auch 3.Kg4 matt

HL 21. März 2011

Schaut gut aus. Schön gemacht. 1.Dh2 scheitert an 1…Ta2 und droht auch noch Sf3-e5-f7(g4)#, welches durch 1…La2 zu verhindern ist. Nun ist aber a2 verstopft, also folgt 2.Dh2 nebst Matt.

HL 21. März 2011

da fehlt noch was: …1.Db8 droht…

ElNino 21. März 2011

“ …1.Db8 droht…“: 2.Se5 mit Mattdrohungen auf f7 oder g4.

MiBu 21. März 2011

Schon richtig, aber Se5 droht nach jedem Damenzug außer Dxg7+ oder ähnlich. 1.Db8 ist die eindeutige Lösung, weil… ?

ElNino 21. März 2011

Nun wird’s mit dem Formulieren langsam schwer: 1.Db8 droht 2.Se5 mit Mattdrohungen auf f7 oder g4. Dagegen verteidigt nur La2 mit der Idee, den Läufer auf e6 zu stellen und damit f7 und g4 gleichzeitig zu decken. 1….La2 nimmt aber wiederum dem Turm das selbe Feld und ermöglicht 2. Dh2 mit den beschriebenen Mattzügen des Königs.

HL 21. März 2011

Applaus für ElNino, vielleicht besteht für SF Schwerin ja doch noch Hoffnung.

ElNino 21. März 2011

Ja, wir spielen nächstes Jahr mit 2 Mannschaften in der Verbandsliga und stellen vor jedem Wettkampf Problemschachaufgaben…

MiBu 21. März 2011

@El Nino: Das meinte ich nicht. Erwähnenswert ist nämlich noch, dass auf viele Damenzüge Te8 geht. (Nur) 1.Db8 verhindert das mechanisch.
Ãœbrigens würde ich vor dem Wettkampf auf Selbst- oder Hilfsmatts verzichten, das könnte nach hinten losgehen…

Losso 21. März 2011

@MiBu:
Ich habe vorgestern Abend drei Selbstmatts gelöst (zwei Mal s#2, einmal s#3). Das hat überhaupt nicht geschadet…

Werner Berger 21. März 2011

Wer erinnert sich an den Spieler, der in einst in einer Turnierpartie ein Selbstmatt sah und dieses dann auch tatsächlich ausführte?!

MiBu 22. März 2011

@losso: Ja, versierte Komponisten wie Du beherrschen natürlich Doppeldenk. Aber das gilt nicht für jeden Hartplatzhelden fürchte ich.
@WB: Die Anekdote kenne ich nicht. Muss ein Spieler mit einer großen Schwäche für Problemschach sein. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das kein Zeitgenosse von uns gewesen sein kann; ich rate mal, dass die Episode irgendwann Anfang 20.Jhdt. bis 30er Jahre vorgekommen ist.

Losso 23. März 2011

@MiBu:
Na ja, bin doch noch Neuling im Problemzirkus.

@WB:
Das ist der Hammer. Publizieren ist ja gut, aber in der Partie ausführen, das ist echt der Oberhammer. Aber irgendwie ist das poetisch, romantisch … und ganz schön bescheuert.

Schreibe einen Kommentar