5 Gedanken zu „Hippodromen (2)“

  1. Meines Erachtens sieht Le6 sehr vielversprechend aus:

    1. Le6 Te7
    2. Df6 Te6
    3. Te6 De6
    4. de6 fe6
    5. Kf3 …
    und das entstehende Endspiel sieht meines Erachtens sehr erfolgversprechend aus, der aktive König läuft nach vorne, tempiert den Schwarzen aus und kann dann je nach Lage sich am a-Bauern oder den Königsflügelbauern gütlich tun.

  2. Nach 26.Le6 Te7 27.Dxf6 Txe6 28.Txe6 Dxe6 29.Dxe6 fxe6 30.Kf3 Kf7 31.Kf4 Kf6 stand diese Stellung auf dem Brett:

    grandeliusberg2
    8/2p5/p3pkpp/8/3P1KPP/8/P4P2/8 w – – 0 32

    Axel Smith hat in seinem schönen Turnierbericht dazu nur einen kurzen Kommentar:

    Das Bauernendspiel [war] wegen der geringeren Zahl der Bauerninseln für Weiß gewonnen.

    Klingt nach Awerbach.

  3. Weiß hat die Reservetempi des f-Bauern, Schwarz kann sich also nicht auf eine Zugzwangstellung einlassen. Nach z.B. 32.g5+ hxg5 33.hxg5 Ke7 34.Ke5 muss er daher zwischen f7 und e7 pendeln und den Bauern auf c7 belassen. Weiß spielt aber im richtigen Moment d5 und sammelt den Damenflügel ab, Schwarz ist dann zu langsam – z.B 34…a5 35.a4 Kf7 36.d5 usw. In der Partie kam 32. a3?!, was nach 32…a5 33. g5+ fast Zugumstellung wurde – mir gefällt es nur nicht wegen der fehlenden Konzeptionalität, schließlich wäre Schwarz nach 32. a3 g5+ eine Reihe weiter vorn, und man muss zusätzliche Varianten wie 33….c6 abprüfen.

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