Isländisch II

Aus Gründen der Vollständigkeit das isländische Wort für Schach – skák [gesprochen skauk]. Erstaunlicherweise ist skák weiblich und hat im Singular ein einfaches Beugungsschema:

Nom. skák
Akk. skák
Dat. skák
Gen. skákar

Schnell noch die bestimmten Formen:

Nom. skákin
Akk. skákina
Dat. skákinna
Gen. skákarinnar

Die Pluralformen sind in der Grammatik zwar angegeben, dürften aber wie im Deutschen nicht gebräuchlich sein.

9 Kommentare

  1. Tatsächlich. Zählt man die inaktiven Spieler hinzu, kommt man auf elf Großmeister. Gibt es irgendein Land mit einer besseren Quote?

  2. Ich glaube nicht! Und den Rekord halten die schon seit (über) 20 Jahren…Als ich anfing und Hjartason 1987 in Szirák das IZT gewann! So merkt man sich Namen…

  3. Demnächst kommen aber die Faröer: Schon 3 IM auf 48.345 Einwohner, und Spitzenspieler Helgi Dam Ziska ist erst 1990 geboren – da wird der GM nur eine Frage der Zeit sein.

    Zum Vergleich: Greifswald hat 53.845 Einwohner, Rügen 69.716.

  4. Dem Thema Färöer müssen wir uns demnächst auch mal zuwenden, ich fürchte aber, dass mein Interesse am Erlernen einer weiteren skandinavischen Sprache nicht besonders groß ist – obwohl man in Greifswald natürlich Färingisch erlernen kann. Axel Smith erzählte mal, dass die Schachförderung auf den Färöern einzigartig sei.

    Ãœber Helgi Dam Ziska haben wir aber natürlich schon berichtet.

    Und die Doppelbegabung Torkil Nielsen müsste auch mal gewürdigt werden.

    PS: Stralsund (58.027 Einwohner) hat schon einen Großmeister!

  5. Ja, und in Pasewalk (11.699 Einwohner) wurde auch ein GM geboren. Stralsund ist ohnehin einzigartig – den Problemschachtitanen macht ihnen in dieser Form wohl keiner mehr nach :D…

  6. Kleine Korrektur zu Rank zero:
    In Pasewalk wurde natürlich kein GM geboren! Ich denke Rainer Knaak hat den GM-Titel ein wesentliches später als am Tag seiner Geburt erhalten ;)

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