Nach § 52 Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 der Abga­ben­ord­nung „gilt“ Schach als Sport. Hier­bei han­delt es sich um eine kon­sti­tu­ti­ve Ein­ord­nung, da ansons­ten Schach eben­falls wegen des Feh­lens des Merk­mals der kör­per­li­chen Ertüch­ti­gung nicht unter den Begriff des Sports fal­len würde,

stellt das Finanz­ge­richt Kiel klar (Urteil vom 23.10.1998, Akten­zei­chen: II 809/95). Ruhe­lo­ses Hin- und Her­lau­fen, stän­di­ges Schüt­teln des knall­ro­ten Kop­fes und unab­läs­si­ges Füße­wip­pen wäh­rend der Par­tie ertüch­ti­gen offen­bar nicht.