Phantasie

Eine unge­wöhn­li­che Auf­ga­be zeig­te mir Chris­ti­an ges­tern Abend. In die­ser Stel­lung hat sich Weiß augen­schein­lich ein biss­chen fest­ge­rannt. Die Auf­ga­be lau­tet: Weiß zieht und gibt nicht auf! Okay, er macht ein­fach einen Zug und drückt die Uhr, aber mit wel­chem Zug ist die wei­ße Stel­lung nicht sofort ver­lo­ren? Ich habe zehn Minu­ten dar­über nach­ge­dacht und bin nicht drauf gekom­men. Wer es bes­ser kann, darf sich mit der Lösung als Kom­men­tar ver­ewi­gen. Chris­ti­an darf aber nicht mit­ma­chen (Vari­an­te aus Hen­driks – Span­ton, Has­tings 2006, via The Dai­ly Dirt Chess Blog). 

Kategorien: Schachaufgaben

3 Kommentare

  1. Hübsch, aber der Kom­men­tar ver­rät fast schon zu viel.
    Da ja das Motiv Sg6+ nebst h‑Linienmatt in sol­chen Stel­lun­gen immer in der Luft liegt, muss man nur das „hg“ sym­me­trisch auf der ande­ren Sei­te ermög­li­chen, also 

    Dg3, und Sxg3 schei­tert an Sg6+ hg hg und matt.

    Gleich­zei­tig hängt auch wie­der h5, so dass Schwarz wohl mit Txf7 (g6 Dc3) fort­setzt und m.E. noch leicht bes­ser steht.

  2. admin

    21. Juni 2006 — 10:52

    Aus Grün­den des Lay­outs muss ich immer min­des­tens soviel Text schrei­ben, dass der um das Bild „flie­ßen“ kann (so sagen jeden­falls die Fach­leu­te). Ich selbst hat­te Dg3 nicht mal in Betracht gezo­gen. Die dame ist ja ange­grif­fen, man kann sie ja schlecht auf ein Feld zie­hen, wo sie auch ange­grif­fen ist…
    Als ich laut über­leg­te: „Es spie­len bei Weiß ja auch nur Läu­fer, Sprin­ger und Dame mit“, lies sich Chris­ti­an nur mit einem lei­sen „Hmm“ ver­neh­men. Hat mir auch nicht geholfen.

  3. Viel­leicht hät­te es gehol­fen, wenn Chris­ti­an statt „hmm“ „hg“ gemacht hätte ?!

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