Schachblätter

Silvesterrätsel 20f

Das dies­jäh­ri­ge Sho­gi­pro­blem ist erst­ma­lig kein Tsu­me und damit ist die Lösung auch schon ver­ra­ten. Schwarz (Sen­te) zieht von unten nach oben und setzt spä­tes­tens mit sei­nem drit­ten Halb­zug matt. Dafür hat er nur einen Gold­ge­ne­ral auf 3c, einen (noch nicht beför­der­ten) Bau­ern auf 2c und einen Läu­fer (auf der Hand) zur Ver­fü­gung. Gote spielt mit einem König auf 1b, einer Lan­ze auf 1a, zwei Bau­ern auf 2a und 1c, einem Turm auf 4b und allen ande­ren Stei­nen auf der Hand. 

Kategorien: Shogi

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2 Kommentare

  1. Wie ist „kein Tsu­me“ zu ver­ste­hen? Darf man mit einem stil­len Zug anfan­gen? Dann wür­de ich 1. B@3d vor­schla­gen, mit der Matt­dro­hung 2. P2b+, was Gote weder mit den gan­zen Figu­ren auf der Hand noch mit R2b noch mit eige­nem P2b ver­hin­dern kann. Damit blie­be nur P1d P2b+ K1c, wonach Sen­te aber gleich trip­pel­lö­sig mit B2c+ oder +P2c oder G2c matt­set­zen kann, was mich dar­an zwei­feln lässt, dass dies die Lösung ist.

  2. Das Buch geht von einem zwei­zü­gi­gen Matt aus und erwähnt den Flucht­ver­such P1d sicher­heits­hal­ber gar nicht erst. The­ma ist allein die Kraft des Abzugsdoppelschachs.

    Und ja, Tsu­me bedeu­tet wohl in der klas­si­schen Defi­ni­ti­on, dass alle Angriffs­zü­ge mit Schach erfolgen.

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