5 Kommentare

  1. Kam mir bekannt vor, und tatsächlich fand ich die Partie schnell wieder, und zwar in „Stellungsbeurteilung und Plan“ von Karpow und Mazukewitsch (wobei ich mich schon immer fragte, wie viel Karpow außer seinem Namen wirklich beigetragen hat), Sportverlag Berlin 1987, S.182. Nach 1.e4 e5 2.c3 Sc6 3.d4 Sf6 4.Lg5 h6 5.Lh4 g5 6.Lg3 exd4 7.e5 dxc3 entschied sich Weiß falsch und gab nach dem 10. schwarzen Zug auf. Was mag da passiert sein?

  2. Er hat vermutlich 8.exf6 gespielt, weil er dachte, dass er nach 8.-cxb2 einfach mit 9.De2+ den Bauern abholt, zum Beispiel 9.-Le7 10.Dxb2 (nicht 9.-fxe7? 10.Dxe7) 10.-Lxf6 11.Sc3 mit einer Figur für drei Bauern (würde ich aus dem Bauch raus trotzdem lieber mit Schwarz spielen, aber nicht Sd5? 12.De2+).
    Nach 9.-De7!! 10.fxe7 Lg7! dürfte ihm allerdings die Kinnlade runtergefallen sein. Schwarz hat gleich die Qualle und ca. zwei Bauern mehr und der weiße König steht mit offener Hose da.

  3. Exakt so kam es. Ich finde 10…Lg7 sogar noch schwieriger zu sehen als 9…De7.

  4. Werner Berger

    7. Januar 2014 — 23:37

    Ohne 10…Lg7 schon vorher zu sehen, kommt man gar nicht auf 9…De7.

  5. Stefan

    8. Januar 2014 — 07:31

    Tja, so verschieden sind die Schachgemüter…

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