Spitzenbrett (2)

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Am Sonntag machte Richard seine Ankündigung wahr und setzte sich ans Spitzenbrett der 3. Mannschaft in der Bezirksliga Mitte. Sein erster Einsatz in der Bezirksliga seit 30 Jahren, wie er sich erinnerte. Es wurde dann eine ganze Menge Arbeit.

13 Kommentare

  1. War von Richard eine sehr schöne Partie!, mit Qualitätsopfer!! Ich hoffe sie wird bald in den Schachblättern veröffentlicht und diskutiert.

    Gruß Buts

  2. Die Partien aus der Bezirksliga werden ja strengstens geheimgehalten. Insofern wird das wohl nichts mit der Diskussion. Aber dem Foto kann man ja wenigstens die Eröffnung entnehmen…

  3. Da hast Du wohl recht, vielleicht kann der Meister ja seine Luststellung selbst kommentiert hier zeigen!?

    P.S.: Was war eigentlich bei dem Spiel Schachfreunde gegen Tegel am WE in der Oberliga Nordost los ?
    Kennt schon jemand Hintergründe?

    bis denne

  4. Sehr schön ist auch das 8–0(!!) von Neukloster gegen Zehlendorf (immerhin Absteiger aus der 1. Buli) in der 2. Bundesliga! Gibt wahrscheinlich nicht mehr genug Berliner; sind das erste Ausläufer des Klimawandels?!

  5. @ Stefan: Man könnte ja auch mal den Gegner fragen…:-) Oder ist die Partie doch nicht sooo gut :-) :-)

  6. Der Gegner erinnert sich vielleicht nicht mehr so gern an diese Partie.

    Zu den höheren Ligen: Dieses Brett-frei-Lassen ist eine Seuche, um die sich m.E. die Schachfunktionäre eher mal kümmern sollten als um dieses Doping-Gespenst. Wenn man über Sport und Fairness reden möchte, hier könnte man es.

  7. Das merkwürdige am 8:0 von Neukloster ist, dass zwei Leute bei Zehlendorf fehlten, die letzte Saison noch bei Neukloster spielten, nämlich die Herren Zezulkin und Brodowski. Gunters Macht scheint immer noch zuzunehmen .…

  8. Vielleicht nimmt auch einfach das Geld bei Zehlendorf ab?

    Der Neukloster-Achter war ja schon etwas skurril: Selbst wenn „lokal“ sehr weit versteht, in der Mannschaft spielte kein einziger Spieler aus Mecklenburg-Vorpommern mehr.

  9. Wenn ich mich richting erinnere, war doch genau das die Stellung, in der Richard die Qualität gegeben hat, oder?

  10. In der Bezirksliga geht sowieso fast alles, aber das Läuferpaar gibt durchaus Kompensation. Wenn es auch etwas riskant ist, nicht nach Sb6 das mindestens gleiche Endspiel mit ab Tb1 Lc1 zu nehmen – nach Le6 ba kann Weiß ja versehentlich doch gewinnen.

    Sehr hübsch finde ich, dass die Stellung sogar Raum für noch abgehobenere Opfer lässt: fe! cb! (der Turm wartet) ab Lxb5 Lb7 Sc7+ Ke7 Sxa8 Txa8 Sc2 Sd4, und auch Schwarz behält trotz einer blanken Minusqualität exzellente praktische Gewinnchancen und vermutlich auch objektiv mindestens Ausgleich.

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