Hartplatzhelden (19)

r3k2r/pppbb1pp/5p1n/3P1n2/4NBq1/3B1NP1/PPP3K1/R3Q2R w kq – 0 16 Aus gegebenem Anlass die zweitkürzeste Gewinnpartie aller Zeiten bei einer Schachweltmeisterschaft. Wir sehen die 20. und letzte Partie aus dem Wettkampf Wilhelm Steinitz gegen Johannes Zukertort (New Orleans 1886). Damals wurde noch Königsgambit und auf zehn Gewinnpartien gespielt, heutzutage unvorstellbar. Der vollkommen erschöpfte Zukertort hatte zuletzt 15…Sgh6 gezogen. Wie gewann… Hartplatzhelden (19) weiterlesen

Genervt

anders als viele schachgenies seiner zeit war steinitz verheiratet und hatte kinder. in den jahren vor seinem tod verbreitete er in der oeffentlichkeit, mit gedankenkraft die figuren auf dem schachbrett bewegen zu koennen und wollte gott zu einem schachspiel herausfordern. da liess ihn seine gattin – es war die zweite (wo er die bei seiner exzentrik und seiner optischen erscheinung hernahm, ist ein wunder) -, genervt vom gatten und vom schach, in eine nervenheilanstalt einweisen.

weltkind in kuriosa country mit einer kleinen Schachgeschichte

Wilhelm Steinitz 170

I „Das Publikum macht sich im allgemeinen kaum klar, daß die für hartes Wettkampfschach erforderliche geistige Anspannung die körperliche Leistungsfähigkeit der Spieler in höherem Maße beansprucht als schwerathletische Ãœbungen.“ IIa Er musste in eine Nervenheilanstalt eingewiesen werden – er stellte eine Herausforderung an Gott, den er mit Vorgabe von Bauer und Zug schlagen wollte. (The… Wilhelm Steinitz 170 weiterlesen