Schachblätter

Wilhelm Steinitz 170

I

»Das Publikum macht sich im allgemeinen kaum klar, daß die für hartes Wettkampfschach erforderliche geistige Anspannung die körperliche Leistungsfähigkeit der Spieler in höherem Maße beansprucht als schwerathletische Übungen.«

IIa

Er musste in eine Nervenheilanstalt eingewiesen werden – er stellte eine Herausforderung an Gott, den er mit Vorgabe von Bauer und Zug schlagen wollte. (The Royal Game)

IIb

Am Ende wollte Wilhelm Steinitz Gott eine Figur vorgeben. Der gebürtige Österreicher landete im Irrenhaus. (Abendblatt, 27.09.2005)

IIc

Steinitz wollte am Ende gegen Gott spielen und ihm zwei Bauern vorgeben. (Sportforen.de)

IId

DER SPIEGEL
Wilhelm Steinitz wollte am Ende seiner Karriere gegen Gott antreten. Wenn Sie gegen den Computer und den menschlichen Kontrahenten gewinnen sollten … 

KRAMNIK
… hätte es trotzdem keinen Zweck, Gott herauszufordern. Er ist viel zu stark.
(Der Spiegel, 40/2002)

Kategorien: Marginalien

Bauerndurchbruch (5) » « Bridge

4 Kommentare

  1. Ob ich wohl eine Chance hätte, wenn Gott mir einen Springer vorgibt?!

  2. admin

    18. Mai 2006 — 08:52

    Wenn es der Sg1 wäre, sicherlich nicht, weil dann 1.Sh3! nicht mehr möglich wäre.

  3. Wenn man Sh3 zieht, müßte Gott einem eher etwas vergeben.

    (Ich entschuldige mich in aller Form für dieses Wortspiel.)

  4. Wieder zuviel Amaretto genascht Etez? ;)

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