Das Tur­nier in Lina­res biegt auf die Ziel­ge­ra­den ein. The­ma der 11. Run­de war natür­lich der Sieg Carl­sens gegen Ivan­chuk, der den Nor­we­ger wie­der auf einen hal­ben Punkt an den füh­ren­den Anand her­an­brach­te. Die­se Par­tie ist andern­orts schon aus­führ­lich bespro­chen wor­den. Inter­es­sant für mich war das Auf­ein­an­der­tref­fen von Svid­ler und Topal­ov. In Wijk aan Zee hat­te Svid­ler sei­ne an sich ver­lo­re­nen Weiß­par­tie gegen Topal­ov noch mit Glück umbie­gen und gewin­nen kön­nen. Topal­ov ging des­halb der unge­teil­te Tur­nier­sieg durch die Lap­pen. Davon ist der Bul­ga­re in Lina­res weit ent­fernt. Zwar konn­te er wie­der­um im Naj­dorf-Sizi­lia­ner beträcht­li­chen Druck auf­bau­en, hier ent­schlüpf­te Peter indes ins Dau­er­schach: 33.Sh6+ gxh6 34.Dxh6 Df5 35.g4 35.Tf1 Dd7 36.Dg6+ ist noch ein­fa­cher. 35…Dc5 Das End­spiel nach 35…Df6 36.Dxf6 Lxf6 37.Td6 Kg7 38.Txc6 Th8 hät­te Topal­ov bei bes­se­rem Tur­nier­stand viel­leicht wei­ter­ge­spielt. 36.Dg6+ Kh8 37.Dh6+ Kg8 38.Dg6+ und Remis.