Die zwei­te Hälf­te des Tur­niers in More­lia und Lina­res wur­de heu­te auf dem euro­päi­schen Kon­ti­nent begon­nen. Die 8. Run­de brach­te gleich das Auf­ein­an­der­tref­fen der bei­den am stärks­ten gewer­te­ten Spie­ler der Welt. Zwar konn­te Anand dem Naj­dorf-Sizi­lia­ner Topal­ovs schnell die Zäh­ne zie­hen, der Inder ließ hier aber ein wenig Tat­kraft ver­mis­sen und zog 22.Sf3 ChessPro.ru schlug statt­des­sen das inter­es­san­te 22.Df3 Kg7 und dann das phan­tas­ti­sche 23.Tc6!? vor. 23…gxh4 24.Txb6! Txb6 25.De3! Dd8 26.Dxh6+ Kg8 27.Dxf6 Sg6 28.Dxd8 Txd8 29.La5 führt danach gera­de­wegs in ein gewon­ne­nes End­spiel für Weiß. 23…Sxc6 gibt nach 24.dxc6 De6 25.Sf5+ wohl genü­gen­de Kom­pen­sa­ti­on für die Qua­li­tät, weil die Bau­ern a6 und b5 angreif­bar sind. So aber bekam Anand nach 22…Tfc8 23.Txc8+ Txc8 Angst vor g5-g4 und nahm mit 24.Sh2 Sg6 25.Sg4 jedes Spiel aus der Stel­lung. Topal­ov akzep­tier­te das Remis­ge­bot. Auch die ande­ren drei Par­tien blie­ben Unent­schie­den. Aro­ni­an und Svid­ler trenn­ten sich schon nach 16 Zügen kampflos.