Schachblätter

Comeback nach 17 Jahren

Zusätzlich wird an einem Brett das in Asien so beliebte Chinesische Schach gespielt. Diese Aufgabe wird Robert Hübner übernehmen.

Xiangqi bietet Robert Hübner die Möglichkeit, in die deutsche Nationalmannschaft zurückzukehren, für die er wegen der Einführung von Dopingkontrollen seit 2000 nicht mehr gespielt hatte. 1993 hatte Hübner an der Xiangqi-Weltmeisterschaft in Peking teilgenommen. Ich bin auf seine Partien gespannt.

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10 Kommentare

  1. »Delegationsleiter ist der DSB-Vizepräsident Hans-Jürgen Hochgräfe.«…ist aber auch eine schöne Nachricht…

  2. Werner Berger

    7. April 2010 — 12:07

    Gönne ihm doch die paar Urlaubstage in Vietnam.

  3. Vâng, đó là đam mê! Vui chơi tại Hà Nội! (Hoffentlich stimmt das so!)

  4. Stefan

    10. April 2010 — 06:30

    Bundestrainer Uwe Bönsch nennt Xiangqi übrigens Generalsschach. Wollen wir mal hoffen, dass das die vietnamesische Bezeichnung ist.

  5. Ja, zumindest ergibt tướng im Google-Translator General und vua ergibt König. Cờ dürfte dabei dem chinesischen 棋 entsprechen. Aber sowohl zu cờ tướng als auch zu cờ vua gibt der Translator nur Schach aus…
    Das war bestimmt eine Erklärung des vietnamesischen Namens und er hat es gleich als deutschen Begriff genommen. Aber bei dem Ausmaß an Interesse, den er dem Spiel entgegenbringt, wird der Begriff wohl nicht prägend für den deutschen Sprachraum…

  6. Hübner hat die erste Partie verloren. Angesichts des Fotos dort stellt sich mir die Frage, ob es für Xiangqi auch »richtige« Figuren gibt?

  7. Das sind doch die richtigen Figuren!
    Es gibt auch Spiele mit dreidimensionalen Figuren wie beim Schach, aber das ist sehr untypisch. Eine Hilfe beim Erlernen können Spielsteine sein, die auf der Rückseite die westliche Bezeichnung oder ein entsprechendes Symbol haben. Aber mE unnötig, wenn man ein paar Spiele gemacht hat, merkt man sich auch die schönen chinesischen Schriftzeichen schnell.

  8. Stefan

    18. April 2010 — 07:05

    Die Berichterstattung war bis jetzt ja einigermaßen dünn, vietnamesischen Medien kann man immerhin entnehmen, dass Hübner auch simultan Xiangqi gespielt hat. Respekt!

  9. Stefan

    18. April 2010 — 07:23

    PS: Ich sehe gerade, dass die deutsche Botschaft in Hanoi Xiangqi auch nicht kennt (pdf).

  10. Stefan

    22. April 2010 — 10:28

    Inzwischen hat die deutsche Xiangqi-Gemeinde Hübners Partien in einem vietnamesischen Forum aufgespürt. Sie können hier nachgespielt werden.

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