Schachblätter

Der Mann, der nicht weinen konnte

Wahr­schein­lich kom­me ich jetzt in das Alter, jeden­falls habe ich vor ein paar Wochen damit ange­fan­gen, John­ny Cash zu hören. Im Grun­de höre ich schon eine gan­ze Wei­le nur noch alte Män­ner. John Cale, Leo­nard Cohen, sol­che Sachen. Da stößt man im Plat­ten­re­gal sehr schnell auch auf John­ny Cash. Er hat über 500 Songs geschrie­ben. Ich wer­de also noch eine Wei­le damit beschäf­tigt sein. Der Text von The Man Who Could­n’t Cry von den berühm­ten Ame­ri­can Record­ings gibt mir Gele­gen­heit zu die­sem Eintrag:

He was remo­ved from jail and pla­ced in a place / For the insen­si­ti­ve and the insa­ne / He play­ed lots of chess and made lots of friends / And he wept every time it would rain

Das gesam­te Lied gibt es auch illus­triert als Comic und natür­lich als Video.

Kategorien: Marginalien

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37 Kommentare

  1. „Walk the Line“ moch­te sogar mei­ne Mutter…

  2. Ich behand­le die­se Erschei­nung mit Nils Kopp­ruch und Tom Liwa…

  3. Stefan

    15. April 2009 — 11:50

    @ElNino: Das spricht hof­fent­lich für dei­ne Mut­ter und nicht gegen mich.
    @Axel: Tom Liwa spielt ab und zu in Greifs­wald, er kennt den Inha­ber vom Café Koep­pen. Net­ter Mensch.

  4. Ich habe mir so ne Schei­be zu Weih­nach­ten schen­ken las­sen. Teil­wei­se gibt es da kurio­se Geschich­ten, z.B. auch „A Boy Named Sue“. Das eher schlich­te „Ring of Fire“ stammt ja von June Car­ter. Das übe ich in letz­ter Zeit gele­gent­lich auf Gitar­re. Das The­ma Gefäng­nis taucht ja öfters auf („I got stri­pes“), was wohl auch mit­ver­ant­wort­lich zu sei­nem legen­dä­ren Auf­tritt in Fol­s­um führte.

  5. P.S.
    Ist John­ny Cash hören tat­säch­lich eine Fra­ge des Alters? Falls ja, wer­de ich dann mit 36 Patrick Lind­ner hören?

  6. @Stefan: Zu Dir und mei­ner Mut­ter fällt mir aber gar kei­ne Gemein­sam­keit irgend­ei­ner Art ein;-) Aber ich fra­ge sie mal, was sie so im Alter hört-wenn’s denn hilft!?
    @SHL: Oder die Kas­tel­ru­ther Spatzen?!

  7. @SHL Ich kann dich beru­hi­gen, man kommt auch mit >36 durch­aus an Patrick vorbei. :-)

  8. Stefan

    15. April 2009 — 19:56

    Das ist auch mei­ne Erfah­rung. Ich glau­be, dass man eine gute Chan­ce hat, wenn man nicht mit 16 Jah­ren Schla­ger gehört hat, auch in Zukunft clean zu blei­ben. Bei Coun­try bin ich mir da lei­der nicht so sicher.

  9. Wie­so leider?

    Ich habe als Jugend­li­cher viel Sta­tus Quo und Beat der 60er und 70er und habe gelernt, dass man zu sei­ner bevor­zug­ten Stil­rich­tung ste­hen soll­te. Es hat doch so ziem­lich jedes Musik­gen­re sei­ne Ver­diens­te um Emo­tio­nen und Enter­tain­ment (viel­leicht außer Stock­hau­sen…). Coun­try ist so ein wenig wie Kaf­fee, den man als Kind und Jugend­li­cher nicht mag, spä­ter aber einen fes­ten Platz zuweist. Volks­mu­sik ist eher Klos­ter­frau Melis­sen­geist ;o)

    Besorg­nis­er­re­gend fin­de ich ledig­lich, dass ich der­zeit sowohl an Coun­try als auch an Power­me­tal zuneh­mend gefal­len fin­de. Das ist schon mit­tel­mä­ßig persönlichkeitsspaltend…

  10. Kaf­fee habe ich in mei­ner Jugend getrun­ken, tue ich jetzt mit Rück­sicht auf den Kreis­lauf nicht mehr. Ansons­ten hat­te ich dar­auf gehofft, dass man stil­si­cher bleibt, anstatt Musik zu hören, die in der Jugend­zeit der Eltern­ge­nera­ti­on popu­lär war…

    Metal ist schlimm, inso­weit sehe ich mich außer Gefahr. Mei­ne ein­zi­ge Metal-CD habe ich vor Jah­ren einem Kol­le­gen geschenkt. Da kann nichts passieren.

  11. „Metal ist schlimm“?? Wie­so? Kann man pri­ma Nach­barn mit ärgern…

  12. Du hast wahr­schein­lich auch kei­ne Play­sta­ti­on mit Gui­tar Hero daheim ste­hen, Ste­fan. Auf die­sem Wege haben vie­le Men­schen zum Metal gefun­den. Mir gefällt auch nicht jede Schei­be, aber eini­ge sind wirk­lich geni­al. Man muss den Hard’n’Heavyisten ein­fach zuge­ste­hen, dass sich dort sehr vie­le extrem begab­te Gitar­ris­ten und Musi­ker tummeln.

  13. Die Drum­mer bit­te nicht vergessen…

  14. Stefan

    19. April 2009 — 21:52

    Ich fürch­te, ich habe über­haupt kei­ne Play­sta­ti­on und hof­fe doch sehr, dass es dem geneig­ten Lese­pu­bli­kum die­ses Blogs genau­so geht. Mei­ne Begeg­nun­gen mit Metal beschränk­ten sich auf Jeans­ja­cken, auf die mit Kugel­schrei­ber AC/DC geschrie­ben wur­de. Und einen Auf­tritt von Prin­zip im hie­si­gen Thea­ter, muss etwa 20 Jah­re her sein.

    Ich habe eigent­lich nicht ernst­haft etwas gegen Metal, aber die­se Macho-Pose haut mich nicht gera­de um.

  15. Ãœber Musik lässt sich ja treff­lich strei­ten. Ist halt immer ne Fra­ge, wie man sozia­li­siert wor­den ist. Mei­ne Mut­ter lieb­te z.B. See­manns­lie­der die ich aus rei­ner Rebel­li­on hasse.Wer bei der 7.Sinfonie von A. Bruck­ner im orgi­as­ti­schen Fina­le kei­ne Gän­se­haut bekommt, dem kann ich auch nicht die Schön­heit die­ser Musik näherbringen.

  16. Ich habe mir eine Play­sta­ti­on 2 gekauft, um Gui­tar Hero spie­len zu kön­nen und mei­ne Aus­ga­ben pro Stun­de Spiel­zeit sind recht nied­rig ;o)

    Spä­tes­tens seit der Wii haben Kon­so­len ja auch die Erwach­se­nen­welt erobert. Ich kom­me gera­de von mei­nem Bru­der und wir hat­ten bei einem Par­ty­spiel auf die­ser Kon­so­le sehr viel Spaß. Kurz­um, bei Genuss in Maßen soll­te man auch Kon­so­len nicht ver­dam­men. Haupt­sa­che man wird nicht zum Stubenhocker.

  17. Stefan

    20. April 2009 — 10:22

    See­manns­lie­der kom­men bei mir dann nach Coun­try, schät­ze ich. Auf den Ele­ment Of Crime-Plat­ten gibt es ja immer einen Shan­ty zum Schluss, sehr schön. Könn­te ein Anfang sein.

    Huch, und Bruck­ner. Sind das nicht die­se lan­gen, schwüls­ti­gen Teile?

  18. Mach doch mal einen Aus­flug zu John Denver…

  19. Stefan

    20. April 2009 — 17:51

    @SHL So schlimm ist es dann doch nicht, zu main­strea­m­ig und die Lager­feu­er- Zei­ten sind auch lan­ge her…

    Mist, jetzt muss ich erst­mal die Melo­die von „Coun­try Roads“ aus dem Kopf bekommen ;-)

  20. „West Vir­gi­na, moun­tain mama, take me home“…uswundsofort!:-)

  21. Stefan

    21. April 2009 — 14:43

    Psst, schscht, bit­te sofort die­ses Lied ausstellen!

  22. Dem all­ge­mei­nen Gesin­ge schlie­ße ich mich mit der wun­der­schö­nes Her­mes-House-Band-Ver­si­on an, das sorgt evtl. für den not­wen­di­gen Abstand.

  23. Stefan

    22. April 2009 — 22:10

    Lan­ge mit mit gerun­gen, ob ich das ver­lin­ken soll­te. Also, wer möch­te, ich über­neh­me aber kei­ner­lei Haftung:
    http://ur1.ca/3lsc
    Viel­leicht soll­te ich noch­mal über The Bruck­ner oder eine ande­re Metal­band nachdenken.

  24. Ich habe unvor­sich­tig den link geöff­net und lei­de jetzt Höl­len­qua­len, weil ich es nicht schnell genug wie­der abstel­len konn­te. Wer­de jetzt prü­fen, ob der Haf­tungs­aus­schluss wirk­sam war – bei vor­sätz­li­chem Han­deln min­des­tens frag­lich. Daher for­de­re ich zum Aus­gleich etwas aus der Abtei­lung Hard’n’Heavy. Ein guter Titel für ambi­to­nier­te Schä­cher könn­te glau­be ich von Ted Nugent sein: „got you in a stran­ge­hold baby, you best get out­ta the way…“

  25. 1) § 185 StGB: Belei­di­gung = bis zu 2 Jah­re Frei­heits­ent­zug (FE)
    2) § 187 StGB Ver­leum­dung = bis zu 5 Jah­re (FE)
    3) § 313 StGB Her­bei­füh­ren einer Ãœber­schwem­mung= bis zu 10 Jah­re FE

    So lie­be Macher der Schach­blät­ter: Ihr dürft wählen! :-))))

  26. Die Metal­band „the Bruck­ner“ war ein Ein­zel­ner sei­ner Zeit unver­stan­de­ner der in sei­nem kom­po­si­to­ri­schem Schaf­fen eine Neben­li­nie der Sin­fo­nik beschritt die davor und danach nie wie­der erreicht wurde.

  27. Stefan

    26. April 2009 — 22:58

    @Etez: Ich schie­be es ein­fach in dei­ne Schu­he, dass MiBu mich zu die­sem Nach­trag zwingt. Juris­tisch viel­leicht als „Täti­ge Reue“ zu qua­li­fi­zie­ren. Schät­ze mal, dass SHL das auch auf der Kon­so­le rockt.

    http://ur1.ca/3pvm

    Ich habe euch gewarnt!

    @tritonus: Hast du einen Lieb­lings-Track von The Bruck­ners? Wird dann auch verlinkt.
    (Edit: The Bruck­ners klingt noch bes­ser als The Bruck­ner, klingt ein biss­chen nach einer Country-Band.)

  28. Schwer mög­lich hier einen MP3 Track zu ver­lin­ken da ja immer das Urhe­ber­recht zu beach­ten ist.Und wir wol­len doch nicht ernst­haft das die Con­tent-Mafia über den Staats­an­walt die schö­nen Schach­blät­ter einer Haus­durch­su­chung anheim fal­len lässt.

  29. Ne, das kann­te ich noch nicht. Ist aber echt klas­se, was der Gitar­rist da anstellt.
    Eher das hier (mit Vor­ge­schich­te und ins­ge­samt ziem­lich hef­ti­ge Thrash Metal-Num­mer): http://www.youtube.com/watch?v=fLqdFnbHAlw
    aber auch melo­di­sche­res wie
    http://www.youtube.com/watch?v=55nAwmVLQSk
    oder Klas­si­ker wie
    http://www.youtube.com/watch?v=55nAwmVLQSk
    und
    http://www.youtube.com/watch?v=np0solnL1XY

    Mal schau­en, ob Ste­fan alle Links drin lässt ;o)

  30. Stefan

    27. April 2009 — 06:14

    @tritonus: Sehr rich­tig. Aber die Band wird doch mal ein Video pro­du­ziert haben. Also: Sin­fo­nie? Wel­che Num­mer? Wel­cher Satz?

  31. Zitat: „@Etez: Ich schie­be es ein­fach in dei­ne Schu­he, dass MiBu mich zu die­sem Nach­trag zwingt.“

    Ich war das nicht, das war ein ande­rer. Und wenn ich es doch gewe­sen sein soll­te, dann wur­de ich dazu gezwun­gen. Dar­über­hin­aus stellt sich die Fra­ge, ob es eine sol­che Rache­ak­ti­on recht­fer­tigt, die einen lang­sa­men und ruhi­gen Wochen­an­fang durch metall­ur­gi­sche Kapri­zio­sen verunmöglicht.

  32. @etez: Kei­ne Aus­re­den bit­te, die Her­mes House Band fand sich in Dei­nem Bei­trag. Im übri­gen ist die­se Arbeits­wo­che ja ange­sichts der Fei­er­ta­ges am Frei­tag etwas kür­zer als sonst, also muss etwas mehr Tem­po rein. Zudem sind die meis­ten Num­mern von Ted Nugent gar nicht mal exzes­siv schnell, son­dern wir­ken mehr wie Blues, bei dem man statt 33 45 upm [Ich hof­fe, dass auch jün­ge­re Leser die­ses Blogs mal einen Plat­ten­spie­ler für Vynil­plat­ten gese­hen haben…] ein­ge­stellt hat, wie z.B. bei „You can yank me, you can crank me.“ 

    @Stefan: Gut, in Ord­nung, die zwei­fels­frei zur Schau gestell­te täti­ge Reue wirkt hier nicht nur straf­mil­dernd, son­dern strafbefreiend. 

    @SHL: Zu emp­feh­len wäre von TN die „Dou­ble Live Gon­zo“ oder „Full Blun­tal Nugi­ty“, wobei letz­te­re lei­der auch Text­bei­trä­ge von TN ent­hält, die sind nur schwer erträg­lich. Der Red­neck soll Gitar­re spie­len und sin­gen, nicht reden…

  33. Zu der Zeit als „the Bruck­ners“ den Musik­markt bear­bei­te­ten gab es so etwas wie Video noch gar nicht.Es gab höchs­tens aufm Rum­mel schnell rotie­ren­de Bil­der die für Sen­sa­ti­on sorgten.Da lagen die Gebrü­der Skla­dan­of­sky noch in den Windeln.Allgemein kann ich die 4.Sinfonie von „the Bruck­ners“ empfehlen.Sie ist die kom­pak­tes­te mit knapp einer Stun­de Spiel­zeit und hat den Bei­na­men „Roman­ti­sche“ bekommen.

  34. Schön, dass die Schach­blät­ter wie­der online sind. Wie sind sie denn wie­der reak­ti­viert worden?

  35. Stefan

    13. Mai 2009 — 22:32

    Häupt­ling Gro­ßer Bru­der hat alles wie­der heil gemacht, was Häupt­ling Böser Hacker kaputt gemacht hat.

  36. „das Leben des Bri­an“: Da haben wir aber noch mal Glück gehabt (als Bri­an ohne Unfall wie­der aus dem außer­ir­di­schen Raum­schiff aussteigt).

  37. „Dank“ die­ser Akti­on weiß ich nun auch, was „Script kid­dies“ sind…
    Schön, dass die Schach­blät­ter wie­der da sind!!

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