4 Kommentare

  1. Viel inter­es­san­ter fin­de ich die Fra­ge, um wel­che Eröff­nung es sich hier han­delt? Doch nicht etwa abge­lehn­tes Budapester?

  2. Stefan

    27. Mai 2011 — 14:26

    Nein, so etwas wür­de ich nie machen. Es war ein etwas ver­korks­tes Eng­lisch.

  3. Hartplatzheld

    27. Mai 2011 — 15:07

    Wer­ner Ber­ger wür­de wohl schrei­ben: »Würde mich nicht wun­dern, wenn Weiß nach 8.Sxe4 Sxe4 9.Lxe4 Db6 die Dro­hung …Db4+ über­se­hen hät­te – ist ja ein Kan­di­dat für OMF (in dem Fall wohl eher OVF).«
    Aber Weiß ist ja nicht gezwun­gen, gleich die Figur einzustellen …

  4. War es eine gute Idee, hier (alms-uni­ver­sum, chess­mail 2011) mit 8.Sxe4 den Bau­ern mitzunehmen?

    Sicher stellt sich die Fra­ge, war­um man nicht lie­ber mit 8. Lxe4 den Bau­ern behal­ten will – auch wenn Schwarz Kom­pen­sa­ti­on bekommt.

    8. Sxe4 ist im Ver­gleich dazu ein eher sicher­heits­ori­en­tier­ter Zug – wie aus ein­schlä­gi­gen Tra­nings­sit­zun­gen Kas­parows mit Carl­sen bekannt, ergibt sich prak­tisch zwang­läu­fig die Abwick­lung 8.…Sxe4 9. Lxe4 Db6 10. Dc2! (der Unter­schied zum optisch nahe­lie­gen­den, aber viel schwä­che­ren Dd3 wird gleich klar) Lxf2+ 11. Kf1 f5 12. Lf3 Lc5! (lässt dem Sprin­ger den stär­ke­ren Weg d7-e5, das ver­lo­cken­de Sa6 führ­te ihn auf Abwe­ge) 13. Sh3 d6 14. Kg2 Sd7 15. Sg5 (!) Se5 Nun sehen wir, dass Dd3 ein Tem­po ver­schenkt hät­te. 16. Se6 Lxe6 17. dxe6 Sxf3 18. exf3 Tae8 19. Te1 (optisch hat Weiß noch Vor­teil, aber es ver­flacht schnell) Tf6 20. Ld2 Tfxe6! (genau berech­net – hin­ge­gen wür­de sich Weiß nach 20.…d5?! 21. Tc1 Lf8 22. e7!+= akti­vie­ren) 21. Txe6 Txe6 22. Dc4 d5! (nur so!) 23. Dxd5 Dd6 24. Dxd6 Txd6 25. Lc3 mit fast völ­lig sym­me­tri­scher Stellung. 

    Der Zug ist aber den­noch gefähr­lich – soll­te man sich je für ein WM-Fina­le qua­li­fi­zie­ren, wird man vor­ge­hal­ten bekom­men, sich für die­se offen­sicht­lich fei­ge und staub­tro­cke­ne Abwick­lung ins theo­re­ti­sche Remis ent­schie­den zu haben. Mit eini­gem Glück wird wenigs­tens die FIDE mit Schuld sein, wenn sie es ver­säumt hat, das Wei­ter­spie­len der Schluss­stel­lung per Sofia-Regel zu erzwingen.

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