Schachblätter

Im Hamsterrad (3) = Fairy Tales (12)

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Der drit­te und vor­erst letz­te Teil unse­rer Hams­ter-Serie zeigt unse­re neue Lieb­lings­fi­gur zusam­men mit dem Gras­hüp­fer (auf h1 und h8). Gemein­sam bil­den sie ein ech­tes Duo Infer­na­le, wie man leicht sehen kann. Der geneig­te Pro­blem­lö­ser nimmt hier (Vlai­cu Cri­san, Éric Huber, Ion Mur­a­ra­su, The­ma Danie­um 2004) viel­leicht wohl­wol­lend die bei­den Bat­te­rien und die Zwil­lings­bil­dung zur Kenntnis.

Hilfs­matt in zwei Zügen. Zwei Lösun­gen! Ant­wor­ten bit­te als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

Seltenes Lob » « Im Hamsterrad (2) = Fairy Tales (11)

12 Kommentare

  1. Ich ver­such mal mein Glück (auch wenn ich nicht soviel Pra­xis im Pro­blemschach habe):

    mei­ne ers­te Idee war ja, das wenn Dame bzw Läu­fer nicht da sind, ein­fach Hb8 bzw. Hb7 Matt sind. Dum­mer­wei­se kön­nen Läu­fer bzw. Dame dann aber immer wie­der die Flug­bahn des Gras­hüp­fers ver­kür­zen, daher scheint das erst­mal nicht zu funkionieren.

    Vie­le Züge haben die Gras­hüp­fer und die Hams­ter ja auch nicht, der König hat nur einen Zug

  2. Stefan

    11. November 2010 — 08:43

    Das ist ja schon fast die Lösung. Schwarz hat eben zwei Halb­zü­ge Zeit, um sei­ne Ver­tei­di­gung zu verunmöglichen.

  3. Ich glau­be, der Bg4 ver­rät hier die Lösung: 1.Lh5 Hb8+ 2.Dg8 Hb7# (Bg4 ver­hin­dert Lh5-f3). Zieht der L woan­ders hin, kann er auf die Dia­go­nal h1-a8 zurück.

  4. Stefan

    11. November 2010 — 09:30

    Soweit sehr rich­tig, fehlt noch die zwei­te Lösung…

  5. Ach so, Zwil­ling habe ich über­le­sen: 1.Db5 Hb7+ 2.Lc6 Hb8# dürf­te die zwei­te Lösung sein, der D sind die Wege nach b8 und e8 verstellt.

  6. Huch, ich hät­te gleich erwäh­nen sol­len, dass es zwei Lösun­gen gibt. Füge ich mal ein. Ich fin­de die Auf­ga­be gar nicht schlecht.

  7. Okay, aber ist die Auf­ga­be auch ein­wand­frei? Ich gebe 1.Df3 Gxf3 2.Lh5 Gh1 zu bedenken.

  8. Non­sens! Der Gh1 wird ja kein Weit­flug­mör­ser – ist gar nicht so leicht, sich die Zug­wei­se die­ser Figu­ren zu ver­in­ner­li­chen. (Ich glau­be, beim Chi­na­schach käme ich nicht über Kreis­klas­se hinaus…)

  9. Stefan

    11. November 2010 — 19:02

    Beim Chi­na­schach ist man zum Glück sofort in der Bun­des­li­ga. Und einem Schach­spie­ler dei­ner Stär­ke droh­te über kurz oder lang die Beru­fung in die Nationalmannschaft.

    PS: Wenn ich es rich­tig sehe, wür­de ein Vao auf h1 dei­ne Neben­lö­sung ermög­li­chen. Interesse?

  10. Eine Figur namens Vao ist mir natür­lich nicht bekannt; dem Namen nach dürf­te es aber Ähnlichkeiten zum Pao geben…?!
    Direkt in die BuLi? Rand­sport­ar­ten und der­glei­chen haben auch Vor­tei­le. (Wenn jemand z.B. nicht weiß, ob er Dop­pel­kopf oder Skat spie­len soll, soll­te er sich auf Dop­pel­kopf kon­zen­trie­ren – der DSKV hat 2648 Ver­ei­ne, der Dop­pel­kopf­ver­band 83.) Viel­leicht mache ich mich doch gele­gent­lich mit der Zen­tral­ka­no­nen­er­öff­nung vertraut.

  11. Pao ist die Kano­ne, d.h. schlag­frei zieht sie wie ein Turm, aber zum Schla­gen benö­tigt sie einen Schanz­stein. Vao ist das Pen­dant für den Läu­fer, Leo für die Dame und (sel­ten) Nao für den Nachtreiter. 

    Der Nacht­rei­ter müss­te hier natür­lich schleu­nigst ein­ge­führt wer­den. Er ist sehr inter­es­sant und dürf­te im Nor­mal­schach etwa so stark sein wie der Turm, wobei ich aber bezweif­le, dass man mit die­ser Figur + König allein matt­set­zen kann.

  12. Das bezwei­felst du völ­lig zu Recht, schließ­lich gibt es nicht ein­mal eine Mattposition.

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