Isländisch III

Nach­dem wir gera­de den schwe­di­schen Aus­druck für „remis“ dis­ku­tiert haben, will ich das Pro­blem für das Islän­di­sche gleich vor­beu­gend ange­hen. Aller­dings konn­te ich bis­lang nur das Sub­stan­tiv für „Remis“ oder „Unent­schie­den“ her­aus­be­kom­men – jafnte­f­li. Das Prä­fix jafn- [gespro­chen jabn] taucht in vie­len Kom­po­si­ta auf und bedeu­tet „gleich“. Ein Adjek­tiv für „remis“ konn­te noch nicht ermit­telt wer­den, man scheint auf Islän­disch „Remis machen“ zu sagen: Han­nes gerði jafnte­f­li við Becer­ra. Die Dekli­na­ti­on ist säch­lich und ange­nehm einfach.

Kategorien: Marginalien

4 Kommentare

  1. Ich kann das Pro­blem an die Setz­lis­te Nr. 1 unse­rer Mann­schaft (und nein: Ich bin NICHT Mann­schafts­lei­ter; und nein: Ich habe NICHTS mit der Auf­stel­lung für die neue Sai­son zu tun!) wei­ter­ge­ben; es soll­te es auf­grund des Wohn­sit­zes auf­lö­sen kön­nen! Wenn er den Begriff „Remis“ als Schach-SPIE­LER über­haupt kennt…

  2. Mit Blick auf euren islan­di­sier­ten Dänen kann schon Neid auf­kom­men. Hier ist eine wun­der­ba­re Par­tie von ihm.

  3. Whow, gei­le Par­tie. Da muss man erst mal (vor­her!) sehen, dass man die Dame ein­fach hän­gen las­sen kann. Ich möch­te auch so gut Schach spie­len können.… :-(

  4. Ande­re kau­fen Mas­se, wir Klasse!
    Nur halt nicht unbe­dingt den „Klas­sen­er­halt“…

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