Die­ser Fra­ge hat sich schon zu Beginn der 80er Jah­re Groß­meis­ter Dr. Hel­mut Pfle­ger gewid­met. Beim Mün­che­ner Groß­meis­ter­tur­nier 1980 tes­te­te sich der Inter­nist und Psy­cho­so­ma­ti­ker mehr oder weni­ger im Selbstversuch.

Mit Elek­tro­den wäh­rend der Par­tie ver­ka­belt, konn­te er prak­tisch live Puls­mes­sun­gen durch­füh­ren. Ande­re Wer­te, wie Blut­druck, Gewicht usw. konn­ten dage­gen nur vor und nach der Par­tie erfasst werden.

Pfle­ger fand dabei unter ande­rem her­aus, dass Doping­mit­tel sich beim Schach als durch­aus nach­tei­lig erwei­sen kön­nen. Bei­spiels­wei­se schluck­te er vor einer Wett­kampf­par­tie gegen Boris Spas­ski bei besag­tem Tur­nier einen Beta­blo­cker, um sei­ne Erre­gung zu verringern.
Pfle­ger mein­te dazu:

[in der Par­tie] spiel­te ich mit unge­wohn­tem Gleich­mut und ver­lor nach 20 Zügen mit unge­wohn­tem Gleichmut.