Schachblätter

Konsequent (6)

konsequent6
N5kr/4p2p/P3P2P/2P5/PP1Pp3/2B1p3/8/3K3R b – - 0 1

Sven-Hen­drik hat noch eine Kon­se­quenz­schach­auf­ga­be von Michel Cail­laud (Phénix 1997) aus­ge­gra­ben (dan­ke!). Gefällt mir gut.

Kon­se­quen­tes seri­el­les Hilfs­matt in 22 Zügen! Vor­schlä­ge bit­te wie immer als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

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15 Kommentare

  1. Hartplatzheld

    3. Mai 2011 — 00:01

    Ich glau­be, 1.Kf8 kann ich schon mal ange­ben, ohne all­zu­viel zu verraten :-)

  2. Wenn man Kon­se­quenz­schach ganz kon­se­quent inter­pre­tiert, müss­te auch ein Zug wie 1.e2+ mög­lich sein. Die Stel­lung nach 1.e2+ wird »ohne Gedächt­nis« geprüft, man stellt fest, dass der wK im Schach steht und zieht halt den sB weiter …

  3. Hartplatzheld

    3. Mai 2011 — 08:27

    Schach­ge­ben wider­spricht aber (außer im letz­ten Zug) der seri­el­len For­de­rung, ansons­ten wäre die Auf­ga­be mit 1.Kf8 2.Ke8 3.0–0 4.Td8 5.Txd4+ 6.Td8+ 7.Tf8 Tg1# wesent­lich schnel­ler lösbar.

  4. Heu­te mor­gen auf dem Weg zum Kun­den fiel mir die Lösung ein (A57, etwa Höhe Kreuz Neuss-West, ca. 08.30 Uhr), sie sei hier kurz skiz­ziert: Da ein bestimm­ter Stein stört, aber nicht ohne Wei­te­res geschla­gen wer­den kann, muss der schwar­ze Opa einen Aus­flug machen. Nach Ent­fer­nen des Steins heißt es mehr oder min­der »alles wie­der auf Anfan­g«, und nach der fina­len Rocha­de wird es matt.

    Wel­cher Stein stört und wie matt­ge­setzt wird, hat Hart­platz­held schon ver­ra­ten; die »Lösung in 7« ist zwar ille­gal, aber die kor­rek­te in 22 ist inhalt­lich nahe­zu identisch.

  5. Ach, Du lie­be Zeit – es ist ja ganz ein­fach. Heu­te zur Geis­ter­stun­de war ich fünf Minu­ten lang ver­zwei­felt, weil mir par­tout nicht ein­fal­len woll­te, wie d2-d4 (zwecks Ermög­li­chung exd3 e.p.) erzwun­gen wer­den soll – was aber zum Glück 1. zum schnel­len Ein­schla­fen führ­te, und 2. völ­lig unnö­tig ist.

  6. Komisch, das war auch mein ers­ter Gedan­ke, denn ich ange­sichts der zahl­rei­chen und beweg­li­chen wei­ßen Stei­ne wie­der ver­wor­fen hat­te. Hat man aber erst mal den K im Geis­te nach c4 gefah­ren, um d3-d4 aus­zu­schlie­ßen (schließ­lich hat man ja hier­aus gelernt), kommt man mit etwas Glück auch auf den nächs­ten Zug.

    Ist aber ein typi­sches Bei­spiel dafür, wie man durch etwas, was sich ein­mal bewährt hat, dar­auf gedrillt ist, das beim nächs­ten Mal wie­der so anwen­den zu wol­len, auch wenn es da gar nicht passt.

  7. Wie jetzt… bist Du jetzt mei­net­we­gen ver­zwei­felt ein­ge­schla­fen, rz? Das habe ich wirk­lich nicht gewollt. Eigent­lich löst sich die­ses Stück fast von selbst, aber es ist doch wirk­lich schön, oder?

  8. Hartplatzheld

    3. Mai 2011 — 13:51

    Es scheint so, dass alle wis­sen, wie es geht; dann kann ich ja mei­ne »Lösung« von 08:27 Uhr lega­li­sie­ren, ohne jeman­dem das Löse­ver­gnü­gen zu rauben:
    1.Kf8 2.Ke8 3.0–0 4.Txa8 5.Kf8 6.Ke8 7.0–0‑0 8.Kc7 9.Kc6 10.Kd5 11.Kc4 12.Kd3 13.Txd4 14.Td8 15.Th8 16.Kc4 17.Kd5 18.Kc6 19.Kc7 20.Kd8 21.Ke8 22.0–0 Tg1#

  9. @MiBu: Du soll­test ein­fach bean­tra­gen, an der Dt. Löse­meis­ter­schaft im Auto teil­neh­men zu dürfen.
    @Hartplatzheld: Ja, ich weiß das schon. Es ist halt so ein Gedan­ke gewe­sen, ähn­lich dem, war­um Bau­ern das Schla­gen im Vor­bei­ge­hen erlaubt ist, aber Figu­ren nicht. Schach ist im Grun­de ein ziem­lich unlo­gi­sches Spiel.
    P.S.: Mitt­ler­wei­le gibt es par­ry-Seri­en­zü­ger, da sind Schachs erlaubt, die­se lösen die Gegen­sei­te für die Beant­wor­tung des® Schachs aus ihrer Star­re, bei nicht schach­bie­ten­den Zügen geht es dann seri­en­zug­ge­mäß weiter.

  10. @FRi: Wird nicht funk­tio­nie­ren. Der »flow« tritt nur bei bekann­ten Stre­cken ein, auf die ich mich nur am Ran­de kon­zen­trie­ren muss, aber Dins­la­ken ist mir nicht so vertraut.

  11. Stefan

    3. Mai 2011 — 15:52

    Die En-Pas­sant-Regel war wahr­schein­lich ein Zuge­ständ­nis an die Tra­di­tio­na­lis­ten, als der Dop­pel­schritt des Bau­ern ein­ge­führt wur­de. Die Rocha­de scheint mir auch ein sehr unge­wöhn­li­cher Zug mit komi­schen Regeln zu sein (war­um darf man eigent­lich nicht aus dem Schach rochie­ren?), des­glei­chen der Schlag­fall des Bau­ern (war­um schräg?) und die Bauernumwandlung.

    Ande­rer­seits: Das Pro­blemschach wür­de ohne die­se Regeln ganz schön alt aus­se­hen, ins­be­son­de­re das Konsequenzschach…

  12. Rocha­de aus dem Schach? Kann auf­grund der His­to­rie die­ses Zuges nicht gehen. Zwar gilt die Rocha­de als Königs­zug, und jeder, der erst Tf1 zieht und dann den K anfasst, muss damit rech­nen, dass ihm die Voll­endung der 0–0 ver­wehrt bleibt. His­to­risch hat er inso­weit recht, als dass erst der Turm gezo­gen wur­de und der Königs­sprung über den Turm im nächs­ten Zug mög­lich war. Klar, dass man bei die­ser Kon­stel­la­ti­on nicht in Ruhe den Turm zie­hen konn­te, wenn der K im Schach stand. (Ich fin­de schwie­ri­ger zu begrün­den, war­um ich nicht über ein bedroh­tes Feld hin­weg rochie­ren kann.)

  13. Ich bin ja immer noch dafür, dass man auch einen Turm, der rochi­ert hat, im Vor­über­ge­hen schla­gen kann.

  14. Ich wet­te einen klei­ne­ren Betrag, dass es dafür schon eine Mär­chen­schach­va­ri­an­te gibt ;-)

  15. Ich hal­te dage­gen, hät­te aber einen Vor­schlag für die Benen­nung: Wie wäre es mit sidewinder-Schach?

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