Monarchie

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3brRNK/2pPnprb/3p1KR1/6B1/3P1k1n/1P3P2/b1P1PP2/4N3

Jetzt das Gegenteil von Republikanerschach — es gibt natürlich auch Aufgaben mit mehreren Königen. Dieses Genre heißt Rex Multiplex. Dabei können beide Parteien mehrere Könige besitzen und auch in einen König umwandeln. Ein Schachgebot ist nur zulässig, wenn es entweder für alle Könige zugleich parierbar ist oder alle Könige gleichzeitig mattsetzt.

Hier eine milde Variante: Nur ein weißer König zusätzlich. Die Aufgabe ist von Nikita Plaksin (diagrammes 104, 1993) und lautet: Matt?

So ganz habe ich es noch nicht verstanden. Bemerkungen bitte als Kommentar.

4 Kommentare

Losso 1. März 2010

Was ist denn das?

Der letzte Zug kann ja nur Lh6xg5# gewesen sein, da es nach Deiner Defintion ein zulässiges Schachgebot ist, da es den schwarzen König mattsetzt (Schwarz hat ja nur einen).

Das kann aber unmöglich den Reiz dieser Stellung ausmachen.

MiBu 1. März 2010

In der Tat. Ich mutmaße daher fröhlich drauf los, dass die Ãœberschrift auch Retro (x) heißen müsste und man beweisen kann, dass die Stellung nach den Regeln „Rex Multiplex“ nicht legal ist. (Ein fehlender wB ist in K umgewandelt worden (auf h8?), S hat einen umgewandelten weißfeldrigen Läufer, es fehlen ihm fünf Steine, womit sich die Frage stellt, ob die Schlagfälle neben g2xf3 axbxcxd7 oder hxgxfxexd7 lauten. In letzterem Fall bleiben keine Figurenschlagfälle übrig.) Ich nehme es aber nicht auf mich, einen Beweis für meine Vermutung zu erbringen, bevor ich nicht weiß, ob sie überhaupt stimmt – und wahrscheinlich selbst dann nicht, wenn ich richtig liegen sollte!

Stefan 1. März 2010

Das ist auch meine Vermutung. Ich werde mir das nochmal näher angucken. Irritierend finde ich auch den Umstand, dass Weiß „fast“ matt ist. Allerdings weiß ich nicht, ob auf Se7xg6 der Zug Kf6xg7 legal wäre, aber warum nicht?

MiBu 1. März 2010

In meinem letzten Kommentar steht natürlich etwas Unsinn bzw. war nicht zu Ende gedacht. hxgxfxexd7 kann nicht sein, weil eben der letzte Zug Lxg5# war. Somit fehlt hier ein Schlagfall für W, also muss es axbxcxd7 gewesen sein. Nächste Frage: Was wurde bei bxc und cxd geschlagen? (Dame und Bd7 vielleicht – dann wäre mal exd6 gekommen.) Aber was wurde wann auf f3 geschlagen? Bei W fehlen nur zwei Figuren (D und Lf1) und der L wurde erst NACH gxf3 und auf einem weißen Feld geschlagen. (Also scheidet exd6 oben schon aus, aber wenn auf d7 der B geschlagen wurde gibt es Problem mit den w Bauernschlagfällen von a nach d meine ich.)
Ich befördere meine Vermutung zur Lösung, trete aber keinen Vollbeweis an.

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