Schachblätter

Out Of Mexico (17)

grischukkramnik.jpg

Darf man in einer sol­chen Stel­lung Remis machen? Gri­schuk und Kram­nik ver­ein­bar­ten hier in der 11. Run­de des Welt­meis­ter­schafts­tur­niers von Mexi­ko nach zwölf­ein­halb Zügen Remis. Wir zei­gen die gan­ze Par­tie – es ist ja nicht so viel: 

1.e4 e5 2.Sf3 Sf6 3.d4 Sxe4 4.Ld3 d5 5.Sxe5 Sd7 6.Sc3 Sxc3 7.bxc3 Sxe5 8.dxe5 Le7 9.Dh5 Le6 10.Tb1 Dd7 11.Lg5
11.h3 b6 (11…0–0–0 12.Lb5 c6 13.La6 bxa6 14.De2) 12.0–0 g6 13.Dh6 war ein Ver­bes­se­rungs­ver­such in Sutovs­ky-Shirov (Kemer 2007)
11…c6
New in Chess 12/2007 setzt für die­se Neue­rung Kram­niks ein Ausrufezeichen.
11…0–0–0 12.Lb5 (12.0–0 h6 13.Lxe7 Dxe7 14.De2 Dc5 15.Dd2 d4 16.cxd4 Txd4) 12…c6 13.La6 geschah in der Par­tie Sutovs­ky-Saka­ev (Dres­den 2007). Ein schö­nes Manö­ver, wel­ches der Rech­ner aller­dings, anders als 11…c6, ohne zu zögern anzeigt. Es ging wei­ter mit 13…Lg4 (13…g6 14.Lxb7+ Dxb7 15.Txb7 gxh5 16.Txe7; 13…bxa6 14.De2 Dc7 15.Dxa6+ Kd7 16.Tb7 ist gleich­falls hoff­nungs­los) 14.Dxf7 Lxg5 15.Txb7 Dxf7 16.Txf7+ Kb8 17.0–0 Lc8 18.Tb1+ Ka8 19.Lxc8 Txc8 20.Tbb7 Tce8 21.Txa7+ Kb8 22.Tfb7+ Kc8 23.Txg7 Kb8 24.g3 Ld2 25.Tgb7+ Kc8 26.Tc7+ Kb8 und Weiß soll­te jetzt nach 27.Tab7+ Ka8 28.f4 Lxc3 29.Txh7 gewinnen;
11…b6 12.Lb5 c6 13.Lxe7 cxb5 14.Ld6 ist auch wei­ßer Vorteil.
12.0–0 Lxg5 13.Dxg5 ½-½

Schach 11/2007 zitiert zunächst die Erklä­rung Kram­niks aus der anschlie­ßen­den Pres­se­kon­fe­renz (er habe sei­ne Geg­ner durch die Ableh­nung des Remis­ge­bo­tes nicht belei­di­gen wol­len, ein zusätz­li­cher Ruhe­tag sei hilf­reich, er respek­tie­re die Logik des Schachs) um dann zum ganz gro­ßen Rund­um­schlag auszuholen:

Die Spit­zen­spie­ler und das brei­te Publi­kum sind nicht kom­pa­ti­bel. Nie­mand von der Basis ver­steht die­sen merk­wür­di­gen Ehren­ko­dex der Pro­fis, mit Schwarz eine aus­ge­gli­che­ne Stel­lung gegen ihres­glei­chen nicht wei­ter­spie­len zu wol­len, um den Geg­ner nicht zu belei­di­gen. Selbst wenn es um die letz­te Chan­ce geht, den Welt­meis­ter­ti­tel zu verteidigen.

Nun mag man ja dar­über strei­ten, um man ein sol­ches Ver­hal­ten als höf­lich oder manier­lich anse­hen will oder auch nicht. Mir scheint die­ser Streit auf den Punkt zurück­zu­füh­ren, ob man Schach in ers­ter Linie als Spiel oder als Sport ver­steht. Ich möch­te mich nur gegen die still­schwei­gen­de Ein­ver­nah­me der „Basis“ weh­ren – zu der ich mich auch zäh­le. Mich hat die­ses Remis über­haupt nicht gestört. Mei­nes Erach­tens ist es Sache der Spie­ler, ein Remis zu ver­ein­ba­ren – oder auch nicht. (In Mann­schafts­kämp­fen kann etwas ande­res gel­ten.) Solan­ge das Remis nicht abge­spro­chen oder gar bezahlt ist und (etwa bei offe­nen Tur­nie­ren) kei­ne Wett­be­werbs­ver­zer­rung ein­tritt, wüss­te ich nicht, was dage­gen ein­zu­wen­den ist, wenn zwei gleich­star­ke Spie­ler eine aus­ge­gli­che­ne Stel­lung nicht aus­spie­len. Ich hat­te nichts gegen die unzäh­li­gen Remi­sen und den Zwei­kämp­fen zwi­schen Kas­parov und Kar­pov. Ich fin­de viel­mehr einen Welt­cup­mo­dus pro­ble­ma­tisch, der einen sol­chen Spie­ler wie Aro­ni­an dazu bringt, ein totre­mi­ses Tur­m­end­spiel end­los wei­ter­zu­spie­len. Das fin­de ich eher unwür­dig, als die­ses Remis nach zwölf­ein­halb Zügen.

Just my two cents. 

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Xiangqi-Notation » « Silvesterrätsel 3/07

10 Kommentare

  1. Ich bin bekannt­lich kein Kram­nik-Fan, habe es aber auch unter­las­sen, auf die­sem frü­hen Remis her­um­zu­rei­ten. Zumal es ein­fach der Spiel­an­la­ge Kram­niks ent­spricht – er wählt nun ein­mal sei­ne Eröff­nun­gen nicht so, dass er mit Schwarz auf Sieg spie­len will. Nicht umsonst kom­men sei­ne deut­li­chen Sie­ge in Kurz­di­stanz-Tur­nie­ren zu Stan­de, die sehr aus­ge­gli­chen besetzt sind und in denen er eine Weiß­par­tie mehr hat (2007 Dort­mund, Moskau). 

    Wenn über­haupt, müss­te man die­sen Spiel­an­satz kri­ti­sie­ren – aber es kann nun eben kei­ner aus sei­ner Haut. Dass er dann das Remis nimmt, auf das er es ange­legt, hat, ist völ­lig nor­mal (mei­ne ket­ze­ri­sche Ver­mu­tung ist ja, dass er in dop­pel­run­di­gen Tur­nie­ren mit lau­ter 2600er-2650er-Geg­nern sofort 50 ELO-Punk­te tie­fer spielt, eben weil er mit Schwarz die gan­zen Remi­sen abgibt). 

    Die Bemer­kung, dass eine Ableh­nung eine Belei­di­gung des Geg­ners wäre, über­zeugt zwar nicht, aller­dings hal­te ich sie sowie­so für vor­ge­scho­ben, um von obi­gem Sach­ver­halt abzu­len­ken. Kram­nik defi­niert m.E. sowie­so sei­nen Ehren­ko­dex immer so, wie es gera­de passt – man den­ke an sei­ne berüch­tig­te Cham­pions-League-Bemer­kung (wie ver­trägt die sich mit dem Respekt vor dem Schachspiel?).

    Rich­tig ist die Bemer­kung, dass die Basis hier bei wei­tem kei­ne so homo­ge­ne Auf­fas­sung hat, wie es unter­stellt wird. Zwar gibt es vie­le Tur­nie­re, wo Ärger über der­glei­chen gescho­be­ne Remi­sen ange­bracht ist – etwa Open, die man mit­be­zahlt und in denen sich man­che GMs dadurch bequem zum Preis­geld schie­ben, oder Ein­la­dungs­tur­nie­re, wo der Mäzen/Sponsor zu Recht sau­er sein darf (aber hier muss man eben den Gegen­druck aus­üben, etwa Open boy­kot­tie­ren, in denen fau­le Titel­trä­ger ihre Abzo­cke­rei betrei­ben oder eben als Mäzen/Sponsor sol­che Leu­te nicht mehr ein­la­den) – die WM gehör­te aber nicht dazu. 

    Ich fin­de aller­dings die Argu­men­ta­ti­on nicht schlüs­sig, dass der Welt­cup­mo­dus unwür­dig sei, weil er

    einen sol­chen Spie­ler wie Aro­ni­an dazu bringt, ein totre­mi­ses Tur­m­end­spiel end­los weiterzuspielen. 

    .

    Denn, wie so schön gesagt wur­de, es ist Sache des Spie­lers, ob er „unwür­dig“ wei­ter­spie­len oder Remis machen will. Aron­jan wäre hier frei gewe­sen, auf die letz­ten 20 Züge zu ver­zich­ten und sei­ne nicht exis­tie­ren­de Chan­ce eben­so­we­nig wahr­zu­neh­men wie Kram­nik. Sol­che Situa­tio­nen des „Kampfs bis zum Letz­ten“ kom­men auch in ganz nor­ma­len Modi vor, lei­der aller­dings häu­fi­ger beim Schnell-Ste­chen – wes­halb die­ses m.E. eigent­lich auch nichts in WM-Kämp­fen als Tie-Break zu suchen hat.

  2. Nicht unwür­dig, son­dern pro­ble­ma­tisch mein­te ich, weil die­ses KO-Sys­tem in Ver­bin­dung mit dem incre­a­se­ment auf­fal­lend häu­fig zu sol­chen End­spiel­schlan­gen geführt hat. Der Weg­fall der zeit­kon­trol­le führt ja dazu, dass nir­gend­wann mehr Zeit bleibt, ein End­spiel auch mal durch­zu­rech­nen. Da spielt man denn wei­ter, weil man gar nicht genau weiß, wie sie Stel­lung ein­zu­schät­zen ist. Ich glau­be, dass wir uns hier auch einig sind.

    Es gehört zu mei­nen Alp­träu­men, dass ein Schach­welt­meis­ter irgend­wann mal in einer Blitz­par­tie ermit­telt wird. Genau dage­gen halr ja die alte Regel, dass der Titel­trä­ger im Fal­le des Gleich­stan­des den Titel behält.

    Gegen mich hät­te Aro­ni­an natür­lich wei­ter­spie­len kön­nen, ich hät­te das Tur­m­end­spiel nicht gehalten ;-)

  3. Also bit­te, war­um haben wir das eigent­lich geübt?! In der Aron­jan-Par­tie brauch­te man doch nur die Phi­l­i­dor-Metho­de zu ken­nen?! Ich bin da durch­aus nicht einig, dass den bei­den nicht klar war, wie das End­spiel ein­zu­schät­zen ist – viel­mehr bin ich davon über­zeigt, dass bei­de genau wuss­ten, dass es ele­men­tar Remis ist. 

    Ich bin zwar gegen die Metho­den des Ste­chens, aber auch gegen die alte Regel, dass bei Gleich­stand der Titel­trä­ger gewinnt – der Vor­teil ist ein­fach zu groß und kann im Extrem­fall zu sehr unschö­nen Kämp­fen führen.

    Mein bekann­ter Vor­schlag: Bei Gleich­stand Nor­mal­par­tien mit „Sud­den Death“-Charakter, wobei evtl. zusätz­lich ent­ste­hen­de Orga­ni­sa­ti­ons­kos­ten bei­den vom Preis­geld abge­zo­gen wer­den und der Titel­ver­tei­di­ger den Vor­teil der ers­ten Weiß-Sud­den Death-Par­tie hat.

  4. Seit die­ser Par­tie wür­de ich gegen mich jedes Tur­m­end­spiel wei­ter­spie­len. Habe sogar schon mal ein Dop­pel­t­u­mend­spiel mit zwei Mehr­bau­ern ver­lo­ren – davon aber kei­ne Auf­zeich­nun­gen mehr.

    Habe mich schlecht aus­ge­drückt, die Aro­ni­an-Par­tie war natür­lich ele­men­tar remis, ich hat­te da eher eini­ge ande­re Schluss­spie­le im Kopf.

  5. Wenn über­haupt, müß­te hier die Kri­tik in ers­ter Linie bei Gri­schuk anset­zen der das Remis ange­bo­ten hat, doch nicht bei Kram­nik der es nur annahm (falls es zutrifft daß Schwarz hier jeden­falls nicht bes­ser steht; ich nehms mal an auch wenn ich über c2+c3 runzle).

    Um den Geschmack zu kur­zer Remis­par­tien los­zu­wer­den, könn­te man sich fol­gen­des Bei­spiel anse­hen, wo einem GM zwecks Erfor­schung des Soft­ware­ver­hal­tens kein Remis ange­bo­ten wur­de, und er erst nach 139 Zügen auf­grund der 50 Züge-Regel erlöst wurde:

    hier

    Das ist qua­si das ande­re Extrem. – Am nächs­ten Tag ver­lor Ben­ja­min bei­de Par­tien, also das dürf­te doch etwas zer­mür­bend gewirkt haben.

  6. Der gan­ze Bereich ist des­halb so ambi­va­lent, weil sich hier ver­schie­de­ne Ebe­nen über­schnei­den, die zum Teil gegen­läu­fi­ger Natur sind.

    Zum einen exis­tie­ren posi­ti­ons­ge­mä­ße Ãœber­le­gun­gen eine Rol­le: Wie ist die Stel­lung an und für sich ein­zu­schät­zen? Wenn man Schach rein als Wis­sen­schaft auf­fass­te, dann könn­te man natür­lich sagen, dass ver­schie­de­ne Stel­lun­gen aus­ge­gli­chen und damit auch remis sind, ein Wei­ter­spie­len somit nur eine wenig sinn­vol­le Fort­set­zung eines qua­si schon fest­ste­hen­des Ergeb­nis­ses ist. Wenn man jedoch die­se Ãœber­le­gun­gen wei­ter­denkt, kann man eben­so behaup­ten, dass durch das Wei­ter­spie­len ja nichts ver­än­dert wird und man sozu­sa­gen das „rei­ne“ Schach demons­triert und man das Remis spä­ter ver­ein­bart. Oder in die ande­re Rich­tung gedacht könn­te man even­tu­ell auch in der Aus­gangs­stel­lung die Hän­de zur Begrü­ßung und gleich­zei­tig zum Remis­schluss schütteln.

    Dar­über­hin­aus exis­tie­ren immer auch wett­kampfs­be­zo­ge­ne Ãœber­le­gun­gen, bei denen es nicht nur dar­um geht, was kor­rekt wäre, son­dern was sich in bezug auf den Stand des Wett­kamp­fes anbie­tet, wei­ter­spie­len, etwas ris­kie­ren, den Spatz in der Hand etc. Als Ein­zel­spie­ler ist man da sei­nes eige­nen Glü­ckes Schmied, in der Mann­schaft ist man jedoch da auch höhe­ren Zwän­gen ausgesetzt.

    Zugleich besteht auch ein schach­li­cher Ver­hal­tens­ko­dex, der sich mit dem rich­ti­gen Zeit­punkt der Auf­ga­be (war da nicht mal was?), dem Ver­hal­ten am Brett, dem adäqua­ten Remis­an­ge­bot etc. befasst. Die­ser schließt natür­lich die Ein­schät­zung der Stär­ke des Geg­ners mit ein, Schach­freund Kram­nik hät­te gegen mich in die­ser Stel­lung wohl kaum in ein Remis eingewilligt.

    Ein Kodex soll­te jedoch nicht nur gegen­über dem Kon­kor­ren­ten bestehen, son­dern auch gegen­über den Geld­ge­bern und Zuschau­ern. Die­ser Punkt ver­trägt sich selbst­ver­ständ­lich nicht unbe­dingt mit dem vor­he­ri­gen Punkt, eben­so­we­nig in diver­se­ren Fäl­len mit Schach als Wis­sen­schaft oder Wettkampfsport.

    Des­wei­te­ren soll­te man nicht ver­ges­sen, dass es sich hier um Schach­pro­fis han­delt, die sich nicht nur mit dem Stre­ben nach Schön­heit, son­dern auch mit dem Stre­ben nach einem ver­nünf­ti­gen Aus­kom­men befas­sen müs­sen, somit prag­ma­ti­sche Ãœber­le­gun­gen eine Rol­le spie­len. Eben­so wie es sich für einen Fuß­bal­ler inso­fern loh­nen kann, eine Schwal­be zu bege­hen und damit die Basis für ein höhe­res Aus­kom­men des Ver­eins und des Spie­lers selbst legen kann, ist z. B. ein abge­spro­che­nes Remis zur Errei­chung eines Preis­gel­des aus öko­no­mi­scher Sicht nicht durch­weg von der Hand zu wei­sen (die Bewer­tung eines absicht­li­chen Ver­lus­tes ist bedenk­li­cher, jedoch aus die­ser Sicht defi­ni­tiv bedenkenswert!).

    Wie jetzt aus der Gemenge­la­ge von schach­li­chen, wett­kampf­tech­ni­schen, auf Ver­hal­tens­richt­li­ni­en basie­ren­den und wirt­schaft­li­chen Moti­ven eine Hand­lungs­an­wei­sung gebil­det wer­den kann, ist mei­nes Erach­tens nicht per se herzuleiten.

  7. Nur kurz zum The­ma Auf­ge­ben und Höf­lich­keit beim Schach: Soll man sich ein schö­nes Matt eigent­lich zei­gen las­sen oder es im Geis­te belas­sen und vor­her das Hand­tuch wer­fen? Bei mei­nem ers­ten Xiang­qi-Tur­nier habe ich mich für ers­te­res ent­schie­den – wer­de ich dem­nächst mal vorführen.

  8. Selbst dazu gibt es unter­schied­li­che Mei­nun­gen. Wenn ich mich rich­tig erin­ne­re, galt es aber frü­her zumin­dest als unfein, ein schö­nes Matt nicht aufs Brett kom­men zu las­sen – zumin­dest erin­ne­re ich mich an eini­ge kri­ti­sche Kom­men­ta­re aus dem 19. jahr­hun­dert zu unzeit­ge­mä­ßen Aufgaben. 

    @Stefan: Könn­test Du übri­gens Dei­nem Link das feh­len­de e hin­zu­fü­gen? Nicht nur, dass „www.schachblatter.de“ ins Lee­re führt – es weckt auch unan­ge­neh­me Asso­zia­tio­nen an die gan­zen Sepp-Blatter‑Äquivalente im Schach, von denen wir lei­der viel zu vie­le haben…

  9. Also ich per­sön­lich fin­de, dass man ein wirk­lich schö­nes Matt ger­ne „aus­spie­len“ darf. Wobei ich es auch nie­man­dem übel neh­men wür­de, wenn er vor­her aufgibt.

  10. Also, ers­tens wer­de ich nie Matt gesetzt oder kom­me in die­se Gefahr, zwei­tens, wenn doch, gebe ich nicht auf oder las­se es mir zei­gen, son­dern ver­las­se unter Pro­test laut­stark Unflä­tig­kei­ten brül­lend den Spiel­saal, drit­tens, zie­he ich dar­aus mei­ne Kon­se­quen­zen und rede hin­fort mit dem offen­sicht­lich unfai­ren Kon­kur­ren­ten hin­fort nicht mehr und schnei­de ihn vier­tens selbst­ver­ständ­lich auch im nicht­schach­li­chen Bereich. Soviel Ehre muss man doch haben, oder?

    In einem älte­ren Schach­buch las ich kürz­lich, dass Spie­le­ren Tan­tie­men für den Abdruck ihrer Par­tien gezahlt wer­den soll­ten, wobei der Ver­lie­rer immer­hin nach Mei­nung des Autors noch 25 % erhal­ten soll­te. Inso­fern wäre die Bevor­zu­gung eines schö­nen Endes doch auch lukra­ti­ver als eine lang­wie­ri­ges Dahin­sie­chen oder eine schnö­de Aufgabe.

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