Zwei Hinweise für unsere Problemschachfreunde

1. Die Aufgaben aus dem sehr empfehlenswerten Weihnachts-Lösewettbewerb 2010 der Stuttgarter Zeitung stehen hier.

2. Die Zeitschrift »harmonie« schreibt für 2011 Informalturniere in den Abteilungen Selbstmatt (Preisrichter Dieter Werner), Hilfsmatt (Preisrichter Thomas Brand) und Märchenschach (Preisrichter Hemmo Axt) aus.

15 Gedanken zu „Zwei Hinweise für unsere Problemschachfreunde“

  1. Sehr empfehlenswert? Das Rätsel aus Stuttgart ist ja wohl pillelpalle.
    Ad 1
    g7 wird Weiß, dann 1.g8 D matt
    Ad 2
    Schwarzen Bauer d7 hinzufügen.

  2. Trotzdem hast du offensichtlich die zweite Aufgabe nicht vollständig gelöst (von den letzten drei ganz zu schweigen), ich zitiere: “Ferner ist jeweils zu prüfen, wie viele Lösungen es gibt.” (Und es gibt definitiv weitere Lösungen.)

  3. Ja, Aufgabe 1 ist verdächtig leicht und hat eine Menge an sich unnötiger Figuren, soll aber vielleicht nur anlocken. Über Nummer 2 haben wir gerade eine längere Diskussion beim Vereinsabend geführt, da kommt einiges zusammen. Auch Nummer 3 ist nicht völlig klar. Weiter sind wir natürlich nicht gekommen.

  4. In der Tat ist es wohl so, dass die beiden ersten Aufgaben des Stuttgarter Weihnachtsrätsels auch für ungeübte Löser lösbar sein sollen, um viele Leute zur Teilnahme zu animieren, während die drei letzten Aufgaben um einiges anspruchsvoller sind.
    Nach Stefans Hinweis “Aufgabe 1 ist verdächtig leicht” habe ich mich mal anhand der Vorjahreslösungen über die korrekte Bedeutung von “Matt in einem Zug” informiert. :-)

  5. Soll das etwa heißen, dass alle Lösungen lauten:
    1.g7 wird w, g8D #
    2.g7 wird w, g8T#
    3.Tb8 wird w, Ke5#?
    (wobei 3. mit den gültigen Schachregeln kollidiert – gelten die in Stuttgart nicht?)

  6. Ist a8 nicht auch ein schönes Feld. Was ist mit weißen Läufern? Wie kam der König nach a7? Was ist mit der 5. Reihe? So viele Fragen…

  7. @MiBu 12:27
    2. ist keine Lösung (1.g8T+ Kf7), 3. m.E. in der Tat, allerdings ist offensichtlich Schwarz am Zug, und somit lautet die korrekte Fortsetzung 0…Kf7 1.Ke5# (das ist ein Matt in einem Zug, vgl. die erste Aufgabe des 2008-Wettbewerbs. [http://www.kaniaverlag.de/htm/Weihnachts2008.html])
    @Stefan
    Schwerfiguren sollte man auch nicht vergessen :-)

  8. Oha, ich hatte kurzfristig den K auf e5 und damit f7 kontrolliert gewähnt. Muss doch mehr Knoblauchpillen nehmen, auch wenn man davon einsam wird…

  9. Dass auf irgendwelche Definitionen von “in einem Zug” aus dem Jahre 2008 nicht besonders hingewiesen wird, halte ich schlicht für unseriös.

  10. Was soll daran unseriös sein? Es handelt sich schließlich nicht um eine Sonderdefinition der Stuttgarter Zeitung, sondern “Matt in n Zügen” ist grundsätzlich so definiert, dass Weiß auch bei bester Gegenwert spätestens mit dem n-ten Zug (also hier mit dem ersten Zug) mattsetzt.

  11. Es hat den Anschein, dass Harald Keilhack hier mitliest, denn in diesem Jahr findet man den Hinweis: »Ein Zug kann aus einem oder zwei Halbzügen bestehen.«

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