Die Num­mer 3/2006 des Schach-Maga­zins 64 hat neben einem ers­ten Bericht zu Wijk aan Zee und dem Inhalts­ver­zeich­nis 2005 nur noch wenig Platz. Es gibt Nach­ru­fe auf Her­mann Heemso­th und Gün­ther Möh­ring (der 1968 übri­gens auch DDR-Meis­ter im Go war) und Rezen­sio­nen von Harald Fietz zu drei neu­en Sizi­lia­nisch-Büchern: Aus dem Kania­ver­lag das Zeller-Buch
„Anti-Anti-Sizi­lia­nisch“ (1.e4 c5 2.c3 b6) und „Sizi­lia­nisch für Müßig­gän­ger“ (1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Lc5) von Vale­ri Bron­z­ik. Außer­dem das Sizi­lia­nisch-Kom­pen­di­um „Exper­ten vs. Sizi­lia­nisch“ aus dem schwe­di­schen Ver­lag Qua­li­ty Chess. Meh­re­re hoch­ka­rä­ti­ge Sizi­lia­nisch-Spie­ler behan­deln jeweils ein Sys­tem aus wei­ßer Sicht, set­zen sich also gewis­ser­ma­ßen auf die ande­re Sei­te des Bret­tes. Wie immer lesens­wert die Serie „Test und Trai­ning“ von Dani­el King (zu mei­nen Kin­der­zei­ten nann­te man die­ses Lern­sys­tem „Spiel mit gegen Groß­meis­ter“). Dies­mal die Par­tie Neto-Bru­zon (Men­do­za 2005). Sehr chic.